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Landesliga Odenwald - FV Lauda will dem VfR Uissigheim seine gute Form spüren lassen / Wertheim rechnet sich gegen Wagenschwend etwas aus / Chancenlose Hundheimer?

Königshofen – Oberwittstadt: Nicht weiter an Boden verlieren

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ferö
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Vorerst aus dem Führungsquartett der Landesliga hat sich der SV Königshofen nach der ersten Saisonniederlage verabschiedet, obwohl er beim FC Schloßau zweimal führte. Jetzt sind nur noch Türkspor Mosbach, der FV Lauda und der Tabellenzwölfte FV Reichenbuch ohne Niederlage, doch ihnen dicht auf den Fersen ist der FC Grünsfeld, der ein halbes Dutzend Partien in Folge gewann, ohne dass Sven Bornhorst oder Sebastian Stephan im FC-Tor einen Gegentreffer hinnehmen mussten. Die ersten Drei der Liga haben in ihren Heimspielen lösbare Aufgaben, so dass es immer schwerer für die Verfolger werden dürfte, noch den Anschluss zu finden. Spielfrei ist der TSV Assamstadt.

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Seine Siegesserie will der FV Lauda im Heimspiel gegen den VfR Uissigheim fortsetzen. Nur mit einem Dreier kann er ganz vorne weiter mitmischen. Denn die Konkurrenz aus Mosbach und Grünsfeld ist in ihren Heimspielen deutlich favorisiert. Im Tauberstadion kann es enger zugehen, denn vor einem Jahr kamen die Gastgeber nicht über ein mühsames 1:1 hinaus. Der FV setzt auf seine augenblicklich gute Form, um ein überlegenes Spiel aufzuziehen.

Stolpern ist weder für Königshofen noch für Lauda erlaubt. © Herrmann

Wegweisend für den FV Elztal und den anreisenden FC Schloßau wird das Kräftemessen. Für die Mannen von Rolf Lang war der 1:0-Heimsieg als erster Saisonsieg überhaupt eine wichtige Bestätigung, auf dem rechten Weg zu sein. Umso ärgerlicher war das 2:1-Siegtor Wagenschwends in der vierten Minute der Nachspielzeit. Bereits der zweite Dreier war das in dieser Höhe nicht erwartete 4:2 über Königshofen, das bisher in fünf Spielen erst vier Gegentreffer einstecken musste. Eine Punkteteilung ist für Elztal zu wenig, um sich Richtung Mittelfeld bewegen zu können.

Den ersten Heimsieg will der FV Reichenbuch im Derby gegen den FSV Waldbrunn landen. Auch FV-Trainer Dominik Weber (siehe nebenstehendes Kurzinterview). Die Gäste tun sich auswärts noch schwer und verloren alle Spiele bisher mit zwei Toren Unterschied. Gerne würden sie ihre Bilanz etwas aufbessern und können dabei mit einer 6-2-5- Derby-Bilanz der letzten Duelle etwas Hoffnung schöpfen. So blieb der FSV in den letzten fünf Partien sogar ungeschlagen. Denkwürdig war das 5:5 vor zwei Jahren. Um aktuell auf fünf Tore zu kommen, brauchte der FSV alle bisherigen sieben Spieltage. Doch ein Derby hat bekanntlich seine eigenen Gesetze. . .

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Wechselhaft waren die Leistungen des FV Mosbach und des TSV Höpfingen in den letzten Wochen. Vor dem direkten Kräftevergleich lässt sich kein Favorit ausmachen. Die Gäste haben eine völlig ausgeglichene 1-1-1-Auswärtsbilanz mit 4:4-Toren. TSV-Trainer Daniel Nohe hätte es gerne erlebt, dass seiner Mannschaft gegen den abwehrstarken FC Grünsfeld ein Treffer gelingt. Aber zum zweiten Mal nach dem 0:1 in Uissigheim blieb der TSV in der Spielrunde torlos. Dies sah vor zwei Jahren ganz anders aus, als der TSV Anfang Juni 2019 einen 6:1-Kantersieg in Mosbach gelang.

Mit der Rolle des klaren Favoriten kann der FC Grünsfeld vor dem Heimspiel gegen den SV Nassig leben. Die Gäste bestätigten ihre aufsteigende Form mit dem 2:0-Sieg über Assamstadt, müssen aber in Grünsfeld einen noch besseren Auftritt hinlegen, um etwas Zählbares mitnehmen zu können. Das Selbstbewusstsein stärken könnte die Erinnerung an den 2:1-Auswärtssieg in Grünsfeld im März 2020.

Wie vor einem Jahr steht zufällig für den achten Spieltag wieder die Begegnung zwischen der SV Viktoria Wertheim und dem SV Wagenschwend auf dem Programm. Ende Oktober 2020 war es ein Aufsteigerduell, das die Wertheimer mit 2:1-toren für sich entschieden und gleichzeitig das Ende der wegen Corona abgebrochenen Saison. Vielleicht gelingt es dem Tabellenletzten, an diesem Erfolg anzuknüpfen und den ersten Dreier einzufahren. Die Spielpause vor einer Woche könnte geholfen haben, um neue Kräfte freizusetzen.

Sowohl für den SV Königshofen als auch für den TSV Oberwittstadt gilt es, nach den verlorenen Punkten am vorigen Spieltages nicht weiter an Boden zu verlieren. Die Messestädter kassierten in Schloßau nach Martin Michelbach eine Niederlage, weil Schloßau „unsere Aussetzer gnadenlos ausnutzte“. Für den Sportlichen Leiter war es „eine völlig unnötige Niederlage“. Den Gästen erging es nicht viel anders, weil ein Elfmeter in der 90. Minute zwei Punkte kostete. Ein Auswärtssieg wäre für die „Wittschter“ ein Befreiungsschlag, liegen sie zwar auf dem 14. Platz, aber nur vier Zähler hinter Königshofen auf Rang vier.

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Im Mittelfeldduell des TSV Rosenberg gegen den SV Neunkirchen geht es für beide Teams um den vierten Sieg in dieser Saison. Die Gastgeber wären hochzufrieden, wenn sie den 3:1-Vorjahreserfolg wiederholen könnten. Was für den TSV spricht, ist die Heimbilanz nach drei Spielen ohne Niederlage und Rosenbergs Keeper Semijel Taric musste bis jetzt nicht einmal den Ball aus dem eigenen Netz holen.

In der Begegnung zwischen Türkspor Mosbach und dem FC Hundheim/Steinbach könnte es für die Gäste sagen: „Wir haben keine Chance, nutzen wir sie!“ ferö

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