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Interview

Jeder Aufstieg ist etwas Besonderes

Trainer Jürgen Wöppel (TuS Großrinderfeld)

Von 
ferö
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Die erste Saisonniederlage wirft den Aufsteiger TuS Großrinderfeld sicherlich nicht aus der Bahn. Die Fränkischen Nachrichten sprachen vor dem dritten Heimspiel mit Trainer Jürgen Wöppel, der seine Mannschaft auf den Spitzenreiter FV Lauda vorbereitet. Viel verbindet ihn mit dem Verein, in dem er selbst Spieler und Trainer waren und auch seine beiden Söhne Dennis und Nicolai Stammspieler waren.

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Als Cheftrainer gelang Ihnen mit dem FV Lauda 2015 mit über 100 Toren und ohne eine einzige Niederlage der Aufstieg in die Verbandsliga. Welchen sportlichen Stellenwert hat jetzt für Sie als Trainer in Großrinderfeld der Aufstieg Ihrer Mannschaft in die Landesliga?

Jürgen Wöppel: Jeder Aufstieg ist etwas Besonderes. In diesem Jahr blieb Großrinderfeld in der Rückrunde ohne Niederlage. Aber niemand hatte damit gerechnet, dass wir Meister werden.

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Sieben von zwölf möglichen Punkten wurden bisher geholt. Ein Start, mit dem Sie zufrieden sind?

Wöppel: Zwei Siege, ein Unentschieden und am letzten Wochenende zum ersten Mal verloren: Natürlich muss man als Aufsteiger damit zufrieden sein. Ich habe damit nicht unbedingt gerechnet, dass wir nach drei Spieltagen noch ungeschlagen sein würden.

Kann Ihre Mannschaft diese Leistungen eine volle Runde abrufen?

Wöppel: Um als Aufsteiger erfolgreich mitspielen zu können, muss man eigentlich immer am Leistungslimit spielen. Das funktioniert in der Praxis nicht. Vor allem dann nicht, wenn eine Mannschaft wie Neckarelz zuletzt wieder mit Urlaubs-Rückkehrern den Kader komplettieren konnte. Wir hatten an diesem Tag keine Chance. Dennoch muss man als Mannschaft das Spiel analysieren und die Lehren daraus ziehen.

Fehlen Ihnen derzeit wichtige Spieler?

Wöppel: Der eine andere andere Spieler plagt sich noch mit Blessuren aus dem Aufstiegsjahr herum. Aktuell wiegt der Ausfall von unserem erfahrenen „Sechser“ Sandro Nahm sehr schwer. In Uissigheim hat er sich beim Pokalspiel das Sprunggelenk gebrochen. Wir wissen jetzt, dass es eine enorm schwere Runde für uns wird. Wir setzen dennoch alles daran, eine gute Runde zu spielen, um uns vielleicht von den Abstiegsplätzen fernhalten zu können. Da muss schon fast alles passen.

Ist es für Sie ein Spiel wie jede andere Landesliga-Partie, wenn es jetzt gegen den FV Lauda geht, für den Sie viele Jahre gespielt, Tore erzielt und den Sie auch erfolgreich lange trainiert haben?

Wöppel: Es ist für mich schon eine besondere Partie. Zwölf Jahre habe ich für den FV gespielt und war dann fünf Jahre Trainer. Ich erinnere mich gerne daran, dass wir schon im Aufstiegsjahr Herbstmeister in der Verbandsliga wurden. Leider haben wir im zweiten Jahr dann wichtige Spieler verloren. Es waren für mich insgesamt erfolgreiche Jahre in Lauda.

Vor einem Jahr trennten sich beide Teams in einem Vorbereitungsspiel in Lauda mit 2:2-Toren. Wäre das nun auch ein Ergebnis, mit dem der Aufsteiger leben könnte?

Wöppel: Es war nur ein Vorbereitungsspiel, mit dem der FV nicht ganz zufrieden war. Wir können uns nicht mit Mannschaften messen, die ganz andere Ziele haben. Dazu gehört auch Lauda. Wir sind gerade mitten im Lernprozess, wie sich in Sachen Tempo und Zweikampfstärke Kreisliga und Landesliga unterscheiden. Es wird schwer genug. Wir wollen einfach eine prima Leistung abrufen und als guter Gegner den FV Lauda fordern. ferö

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