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Landesliga Odenwald - Mosbacher Lokalderby / Im Tabellenkeller haben zwei Nachbarn ganz wichtige Heimspiele

Hundheim/St. und Nassig unter Druck

Von 
Felix Röttger
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Langsam wird es in der Landesliga Odenwald für die Vereine ungemütlich, die ihre Schäfchen, sprich: Punkte, noch nicht ins Trockene gebracht haben. Denn bis zur Winterpause sind an drei ausstehenden Spieltagen nur noch maximal neun Punkte zu holen. Spielfrei ist dieses Mal der TSV Oberwittstadt, der dadurch den so wichtigen letzten Platz neun für die kommende Aufstiegsrunde vorläufig wieder an die Konkurrenz verlieren könnte.

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Noch recht entspannt können der FSV Waldbrunn und der FC Schloßau die einzige Samstagspartie des 13. Spieltages bestreiten. Um sich von Platz zwölf nach oben orientieren zu können, wäre ein Dreier für den FSV hochwillkommen. Dies auch unter dem Aspekt, dass die 3-0-3-Auswärtsbilanz sich sehen lassen kann, daheim aber bei sechs Anläufen erst ein Sieg vor heimischer Kulisse gelang. Die Bilanz im Direktvergleich spricht aber für den um fünf Pluspunkte besseren FC Schloßau.

Auswärts musste der noch verlustpunktfreie Spitzenreiter Türkspor Mosbach bisher noch bei keinem der fünf besten Verfolger antreten. Jetzt liegt es am Tabellenfünften FV Mosbach, im Stadtderby das scheinbar Unmögliche zu schaffen und Türkspor ins Straucheln zu bringen. Immerhin konnte er sich am letzten spielfreien Wochenende ausruhen, um jetzt mit neuen Kräften anzugreifen. Noch in bester Erinnerung ist Janik Bieler, der das spannende Lokalderby vor einem Jahr mit seinem Tor sechs Minuten vor dem Abpfiff den 3:2-Siegtreffer für den FV erzielte. Auch die langjährige 12-4-7-Direktbilanz spricht für den Gastgeber.

Auswärts fällt dem TSV Assamstadt das Toreschießen manchmal leichter als zu Hause. Bereits zum zweiten Mal nach dem 4:1-Erfolg in Oberwittstadt trafen die TSV-Angreifer auch beim 4:3-Auswärtserfolg in Rosenberg viermal ins Schwarze. Dieses Erfolgserlebnis im Heimspiel gegen den FV Lauda zu wiederholen, dürfte auch aus anderen Gründen schwerer fallen. Das Torverhältnis des FV von 23:7 in sechs Auswärtspartien unterstreicht die Schwere der Aufgabe. Der FV Lauda will sich vor den schweren Aufgaben gegen Grünsfeld und beim FV Mosbach keine Blöße geben, um nicht den Kontakt zum souveränen Spitzenreiter Türkspor Mosbach zu verlieren. Den bekommt die Mannschaft von Trainer Sascha Hübner gleich am ersten Spieltag nach der Winterpause vor die Brust.

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Der Spielabbruch in Muckental wegen Nebel kam dem SV Neunkirchen nicht entgegen. Schließlich führte der SV gegen Elztal mit 2:1-Toren und hätte mit drei Punkten mehr auf dem Konto sich auf einen Platz in der Aufstiegsrunde vorgearbeitet. Als scheinbar sicherer Punktelieferant reist jetzt die SV Viktoria Wertheim an, die nach der bisherigen Punkteausbeute von einem Zähler in Neunkirchen nur positiv überraschen kann. Die letzten vier Punktspiele entschied Neunkirchen für sich.

Wie hat der zuletzt so erfolgreiche FC Grünsfeld die 0:3-Pleite bei Türkspor Mosbach verdaut? Erste Anhaltspunkte gibt das nebenstehende Kurzinterview mit Spielertrainer Dominik Gerberich, für den die Niederlage vermeidbar war. Jetzt reist der TSV Rosenberg an, der seinerseits eine 3:4-Heimniederlage gegen Assamstadt zu verdauen hatte. Zuletzt traf man sich vor zwei Jahren. Damals behielten die Gastgeber mit 2:0 die Oberhand. Der TSV Rosenberg gehört zu den heimstärkeren Teams, auswärts ist die Bilanz dagegen noch ausbaufähig.

Einen Lauf hat derzeit der VfR Uissigheim, der am Sonntag den SV Wagenschwend zu Gast hat. Vier Siege in Folge imponieren, unter denen allerdings zuletzt zwei Pflichtaufgaben mit klaren Siegen gegen das Duo am Tabellenende waren. Ein nicht einfacher Gegner kommt jetzt, denn die Gäste holten zuletzt auswärts wichtige Punkte.

Die Heimbilanz des TSV Höpfingen haben die drei führenden Landesligisten verhagelt, die alle aus Höpfingen drei Punkte entführen konnten. Tanzt jetzt der SV Königshofen als Tabellenfünfter aus der Reihe? Martin Michelbach warnt vor Schönspielerei: „Höpfingen ist sicherlich nicht am derzeitigen Tabellenstand zu messen. Die Aufgabe muss respektvoll angegangen werden und wenn wir am Ende einen Zähler mitnehmen, können wir auch damit leben. Wenn nichts wieder dazwischen kommt, kehren einige Akteure zurück. So könnte man das komplette Auswechselkontingent wieder nutzen.“ Steven Bundschuh, Co-Trainer beim TSV, ist gespannt auf die Mannschaft aus der Messestadt, die er in dieser Saison noch nicht gesehen hat: „Wir müssen wieder mehr Tore schießen, ansonsten bekommen wir auch gegen Mannschaften im unteren Tabellenfeld Probleme.“

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Das 0:5 in Lauda war die bisher höchste Auswärtsniederlage des SV Nassig in dieser Runde, wird ihn allerdings nicht aus der Bahn werfen. Die Aufgabe daheim gegen den FV Reichenbuch wird eher ein Spiel auf Augenhöhe werden. Reichenbuchs 1-3-1-Auswärtsbilanz zeigt aber auf, dass mit den Gästen immer zu rechnen ist. Der SV Nassig kann punkten, wenn er die in Lauda in den ersten 45 Minuten gezeigte Leistung über 90 Minuten konzentriert durchziehen kann. Die Gäste sind mit insgesamt sechs Punkteteilungen die Remis-Könige der Liga.

Unbeschwert kann der FC Hundheim/Steinbach die scheinbar leichte Aufgabe zu Hause gegen den FV Elztal nicht angehen. Denn Mannschaft von Trainer Rolf Lang hat nichts zu verlieren. Vor einem Jahr konnte sie daheim gegen den FC gut mithalten und 1:1 gespielt. Einen Pluspunkt hat es aber in dieser Runde seit sechs Spielen in Folge für Elztal nicht mehr gegeben. Der Gastgeber muss sich nach dem Weggang von Trainer Jürgen Fieger wieder auf seine alten Stärken besinnen.

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