Verbandsliga Württemberg - Der Oberliga-Absteiger führte beim FC Wangen lange mit 1:0, stand beim Abpfiff jedoch mit leeren Händen da Hollenbach lässt sich in der Schlussphase die Butter vom Brot nehmen

Von 
Herbert Schmerbeck
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FC Wangen - FSV Hollenbach 2:1

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Wangen: Hinkel, Rädler, Gleinser, Friedrich, Duarte Vila Boa (72. Lang), Wetzel, Housein, Basar, Metzler (90+1 Biedenkapp), Maas (56. Breuling), Magos (66. Huber). Hollenbach: Hörner, Amon, Zeller, Hutter, Kleinschrodt, Nzuzi, Uygun, Hofmann, Walz, Breitinger (60. Schmitt), Minder (69. Czaker). Tore: 0:1 (24.) Sebastian Walz, 1:1 (78., Foulelfmeter) Steffen Friedrich, 2:1 (90+2) Yannick Huber.

Das hatte sich der Fußball-Verbandsligist FSV Hollenbach sicherlich anders vorgestellt. Beim FC Wangen setzte es am Samstag die erste Saison-Niederlage. 1:2 hieß es am Ende. In der Schlussphase verspielten die Hollenbacher dabei einen 1:0-Vorsprung.

Trainer Marcus Wenninger hatte im Vergleich zur vergangenen Woche nur eine Änderung vorgenommen: Den verletzten Nico Nierichlo ersetzte Dennis Hutter im zentralen Mittelfeld.

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Die Partie begann erstmal nach Plan. Der FSV hatte das Spiel zunächst im Griff. In der 22. Minute hatten die Wangener zwar eine eine Möglichkeit, doch dann kam einmal mehr die Hollenbacher Stärke bei Standards zum Tragen. Ein Freistoß aus dem Halbfeld wurde erst noch abgewehrt, dann kam Sebastian Walz zum Schuss und traf aus dem Hintergrund zum 1:0. Vor der Pause vergaben noch Daniel Breitinger (38.) und Serkan Uygun (44.) gute Hollenbacher Möglichkeiten.

Auch nach dem Seitenwechsel ließ der FSV zwei gute Möglichkeiten ungenutzt. "Wir haben nicht entschlossen genug das zweite Tor gemacht. Wir hatten nicht die absolute Sicherheit im Spiel und haben den Gegner immer wieder kommen lassen, ohne dass etwas passiert", ärgerte sich Wenninger.

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Die ganz große Dominanz in den Zweikämpfen wie noch beim Saisonauftakt im Spiel gegen den TSV Ilshofen fehlte den Hollenbachern. "Dann pfeift der Schiedsrichter einen Elfmeter. Fraglich, ob man den geben muss", meinte Wenninger. Nach einem langen Pass schirmte Marc Zeller den Ball ab, sein Gegenspieler kam aber noch ran. "Es war dann Körper an Körper und der andere fällt. Das pfeift nicht jeder. Zumindest aus der Ferne war es nicht glasklar", sagte Wenninger. Steffen Friedrich verwandelte souverän zum 1:1. "Der Ausgleich war zu diesem Zeitpunkt sicher nicht unverdient", meint Wenninger.

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Seine Mannschaft versuchte nun wieder Akzente zu setzen. "Wir sind dann schon angerannt, aber eher kopflos", sagte der Coach. Große Chancen gab es nicht mehr.

Konter von Wangen

Die Gastgeber schalteten in der letzten Minute der Nachspielzeit blitzschnell: Yannick Huber stand nach einem Querpass frei und schob zum 2:1 ein. "Etwas mehr Stabilität hätte uns gut getan. Wir haben dem Gegner so gezeigt, dass wir verwundbar sind. Wangen war sehr kampfstark. Wir sind bitterböse bestraft worden. Wenn wir das zweite Tor gemacht hätten, wären wir zu 99,9 Prozent als Sieger vom Platz gegangen", sagte Wenninger.