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Partie im Fokus - Götzingen/Eberstadt gewinnt mit 2:1 gegen Krautheim/Westernhausen / Mangelnde Chancenverwertung ein Problem

Holderbach erlöst die SpG spät

Von 
Maren Greß
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Durch einen späten Treffer bezwang die SpG Götzingen/Eberstadt (am Ball Alexander Häfner, in Rot) die SpG Krautheim/Westernhausen mit 2:1. © Corvin Schmid

SpG Krautheim/Westernhausen – SpG Götzingen/Eberstadt 1:2

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Krautheim/Westernhausen: Schiemer, P. Stöckel (57. Biko), Ostertag, T. Stöckel, Bissinger, Bauer (85. Zürn), Schmetzer, E. Bieber, Hartinger, Huck, Hettinger (57. C. Bieber).

Götzingen/Eberstadt: Popp, Burkhardt, Brunner, Schiemer, Holderbach (89. Götz), Aumüller (85. Frey), Beckmann (60. Ballweg), A. Häfner, T. Häfner (55. Heffner), Müller, Brunn.

Tore: 1:0 (9.) Felix Bissinger, 1:1 (35. Foulelfmeter) Andreas Beckmann, 1:2 (88.) Felix Holderbach. – Schiedsrichter: Thomas Schätzlein (Wenkheim). – Zuschauer: etwa 100 in Westernhausen.

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Es war die 89. Spielminute, als Felix Holderbach, Stürmer der SpG Götzingen/Eberstadt, unter dem Jubel der mit nach Westernhausen gereisten Fans ausgewechselt wurde. Trainer Andreas Beckmann kam seinem Torjäger entgegen, klatschte mit ihm ab und rief ihm „Danke, Mann!“ zu. Nur eine Minute zuvor köpfte der 24-Jährige zur 2:1-Führung für seine Mannschaft ein – eine Erlösung für die Spielgemeinschaft. Denn die Gäste hätten, nachdem sie früh in Rückstand geraten waren (9.) und der Spielertrainer in der 35. Minute durch einen Foulelfmeter ausglich, schon viel früher und viel deutlicher in Führung gehen können, eigentlich schon fast müssen.

„Die mangelnde Chancenverwertung ist ein altbekanntes Problem bei uns“, sagte der spielende Coach und bezeichnete die Torverwertung in dieser Begegnung als „unglücklich“. Beispielsweise im Spiel gegen den TSV Buchen vor zwei Wochen, als die Beckmann-Truppe mit 1:3 verlor, sei mehr drin gewesen.

Gegen Krautheim/Westernhausen vergab allein Felix Holderbach zwei „Hundertprozentige“. Zum Beispiel in der 73. Minute: Der Stürmer stand vor dem leeren Tor, trat aber in den Boden, und der Ball sprang am Kasten der heimischen Spielgemeinschaft vorbei.

Dass der 2:1-Sieg am Ende verdient war, gab auch Pascal Tittl, der seit dieser Saison die Geschicke bei der SpG Krautheim/Westernhausen leitet, zu. „Es hätte auch schon viel früher entschieden werden können“, fand auch der Trainer.

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23,9 Jahre im Durchschnitt alt

Vor der Saison hatte die Jagsttäler keiner so wirklich auf dem Zettel, wenn es um die Meisterschaft im Oberhaus des Fußballkreises ging. Bei den Titel-Tipps tauchte Krautheim/Westernhausen gar nicht auf. Doch spätestens seit die Spielgemeinschaft zwischenzeitlich Kreisliga-Tabellenführer war, wird sich das geändert haben. „Wir sind eine sehr junge Mannschaft“, nannte Tittl einen der Gründe. In der Tat: Die Startformation gegen Götzingen/Eberstadt hatte ein Durchschnittsalter von 23,9 Jahren. „In der Vorbereitung sind wir gewachsen und haben uns gesteigert. Viel geht bei uns über den Teamgeist“, führte der Trainer weiter aus. Aber er wusste auch um die Schwächen seiner Mannschaft: „Wenn wir den Willen nicht zu 100 Prozent zeigen, dann reicht es auch nicht.“

„Mit dem Abstieg wollen wir nichts zu tun haben“, antwortete Pascal Tittl schmunzelnd auf die Frage nach dem Saisonziel. Zwar sind die Jagsttäler durch die Niederlage auf Platz acht abgerutscht, auf einen Abstiegsplatz haben sie aber noch zwölf Punkte Vorsprung.

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