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Partie im Fokus - Hohebach/Rengershausen bleibt auf Kurs, Edelfingen muss die erste Saisonniederlage einstecken – und die fiel deftig aus

Hohebach/Rengershausen vs. Edelfingen: Klassenunterschied erkennbar

Von 
Helmut Wörrlein
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Gleich sechs Mal hat es im Kasten des SV Edelfingen am Sonntag „geklingelt“. In Rengershausen setzte es die erste Saisonniederlage – und die war dazu deutlich. © Stolz

SGM Hohebach/Rengershausen – SV Edelfingen 6:0

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Hohebach/Rengershausen: Grombach, Ehrler (70. Kraft), Engert (66.Langolf), Breuninger, Bauer, Hirschlein, Herz, Hammerand (75. M. Kerl), Burkert, Baudermann, P. Kerl

Edelfingen: Ulshöfer, Zajac, Giminski, Niewiadeomski (82. Sürücü), Bauer, Welz (15. Körner) Linsenmayer (65. Engel), Virtaci, Bean, Jarjusej ( 81. Al-Abdallah)

Tore: 1:0 (10.) Steffen Breuninger; 2:0 (26.) Cornelius Burkert; 3:0 (33.) Markus Hammerand, 4:0 (58.) Marcel Engert 5:0 (71., Foulelfmeter) und 6:0 (87., Foulelfmeter) Florian Bauer. – Schiedsrichter: Abdulhamit Yildirim (TBB). – Zuschauer: 120.

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Wer am Sonntag auf dem Waldsportplatz in Rengershausen einen spannenden und offenen Lokalkampf erwartet hatte, wurde gewaltig enttäuscht: Das Verfolgerduell zwischen der SGM Hohebach/Rengershausen und dem SV Edelfingen war eine äußerst einseitige Angelegenheit – die Gastgeber dominierten fast nach Belieben und waren ihrem Gast in jeder Hinsicht haushoch überlegen. Ein Angriff nach dem anderen „rollte“ Richtung SVE-Tor und überforderte die Hintermannschaft der „Grün-Weiße“n, die mit dem 0:3- Rückstand zur Pause noch sehr gut bedient waren.

„Richtige Antwort“

„Wir haben nach dem schwachen Spiel in Neunkirchen heute die richtige Antwort gegeben, gut kombiniert und viele Chancen herausgespielt“, freute sich SGM-Coach Sascha Höfer nach dem Schlusspfiff über den starken Auftritt seiner Mannschaft vor allem in der ersten Hälfte. „Nach dem Wechsel taten wir uns etwas schwerer, wohl auch weil wir angesichts der klaren Führung etwas zurückgeschaltet haben“. Verständlicherweise wollte der Trainer nach einem 6:0- Kantersieg nicht das Haar in der Suppe suchen – deshalb ließ er den regelrechten Chancenwucher, den seine Mannschaft in den ersten 45 Minuten betrieb, unkommentiert. Zahlreiche klare Einschussmöglichkeiten, fast im Fünf-Minuten-Takt, wurden nahezu fahrlässig vergeben, weil man sich vor dem gegnerischen Kasten „verhaspelte“ und auch so mancher Schussversuch daneben ging.

Spieler in Quarantäne

„Wir hatten heute einen rabenschwarzen Tag“, der Gegner war bissiger und läuferisch stärker- eine Klasse besser! Wir haben zu einfache Gegentore bekommen, vier davon durch Standards“, resümierte der Edelfinger Trainer Tobias Ulshöfer. „Mit den ersten drei Spielen war ich recht zufrieden, das war heute unsere bisher schlechteste Saisonleistung. Man muss allerdings bedenken, dass wir eine neue Mannschaft bilden mussten, die noch einen Entwicklungsprozess vor sich hat. Durch Corona und Urlaub-bedingt haben wir seit Rundenbeginn immer wieder Ausfälle, heute hatten wir zwei Spieler in Quarantäne“, versucht der Coach das enttäuschende Auftreten seines bis dato wie die Gastgeber noch ungeschlagenen Teams etwas zu relativieren.

Auch die Hausherren hatten nicht alle Mann an Bord, neben dem verletzten Tobias Schenkel und Udo Wagner fehlte auch Markus Schenkel nach seiner Roten Karte in Neunkirchen. Diese Farbe hätte eigentlich auch der Edelfinger Sarja Jarjusey sehen müssen, als er in der 11. Minuten mit offener Sohle einen Gegenspieler von den Beinen holte, der Unparteiische sich aber mit gelb sehr gnädig zeigte.

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Diese Szene war der größte Aufreger in einem Derby, das insgesamt wenig „Feuer“ hatte und sehr fair verlief – die beiden berechtigten Foulelfmeter, die der Schiedsrichter in der zweiten Halbzeit für die SGM gab, waren eher das Resultat von Ungeschicklichkeiten als von übertriebener Härte.

Die Gäste, die in Torwart Niklas Ulshöfer ihren besten Spieler hatten, fügten sich mehr oder weniger in ihr Schicksal. Nach vorne ging beim SV Edelfingen praktisch gar nichts: in den gesamten 90 Minuten hatten die Grün-Weißen keine einzige nennenswerte Torchance!

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