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Partie im Fokus - Der VfB Reicholzheim bezwang vor großer Kulisse Kickers DHK Wertheim mit 3:2

Hartumkämpftes Lokalderby

Von 
Nils Villmann
Lesedauer: 

VfB Reicholzheim – Kickers DHK Wertheim 3:2

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Reicholzheim: S. Ochs, Trauth, C. Schlör, Köhler, O. Bick, N. Schlör, Nosov, A. Ochs, Lampert, L. Bick, Seubert.

Derbyzeit in Reicholzheim: Hier eine Szene mit Anton Ochs (rotes Trikot) und Sebastian Kippes von den Kickers DHK Wertheim. © Reinhold Hörner

Wertheim: Bolg, P. Weimer, Amend, Kippes, Beck, Maier, Ries, Winzenhöler, Schmidt, Traub, Taege.

Tore: 1:0 (7.) Anton Ochs, 2:0 (43.) Michael Köhler, 2:1 (46.) Kevin Winzenhöler, 3:1 (60.) Oliver Bick, 3:2 (76.) Luca Englert. – Schiedsrichter: Benjamin Klein (Sonderriet). – Zuschauer: 250.

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Vom Anpfiff merkte man, dass es sich hier um ein Derby handelt. Beide Mannschaften spielten mit offenem Visier und gönnten dem Gegner keinerlei Luft zum Atmen. Nach knapp fünf Minuten kamen die Gäste zu einer ersten Aktion, wobei der Ball hier noch weit über das Reicholzheimer Gehäuse flog. Wenig später wurde dem VfB auf der Gegenseite aus aussichtsreicher Position ein Freistoß zugesprochen. Anton Ochs nutzte die schlecht gestellte Mauer und schlenzte das Spielgerät zur Reicholzheimer Führung in den Winkel.

Die Gäste zeigten sich hiervon aber nicht beeindruckt und scheiterten im direkten Gegenzug nach einem ansehnlichen Sololauf knapp am Pfosten. Trotz lautstarker Unterstützung der Anhänger auf beiden seiten verlor das Geschehen mit der Zeit an Attraktivität. Fehler im Aufbauspiel schlichen sich in dieser Phase vermehrt ein, so dass kein richtiger Spielfluss zustande kommen wollte. Erst ab der 30. Minute nahm die Partie wieder an Fahrt auf. Nun startete Wertheim einen gut getimten Angriff über die linke Seite – die Hereingabe schoss Winzenhöler jedoch freistehend aus fünf Metern am leeren Kasten vorbei. Stattdessen waren es die Gastgeber, die durch eine Volley-Abnahme von Köhler kurz vor der Pause trafen und so den 2:0-Zwischenstand markierten.

Der zweite Durchgang startete mit einem Paukenschlag: Nur eine Minute nach dem Wiederanpfiff fasste sich Winzenhöler ein Herz und verkürzte den Rückstand. Generell wirkte Wertheim auch in der Folge wacher als die Hausherren, scheiterte jedoch immer wieder an fehlender Passgenauigkeit. Mit der Zeit wurde auch der VfB wieder aktiver und nahm nun das Heft in die Hand. Immer wieder rollten Angriffe aus das Tor der Gäste, bis Oliver Bick nach einem Steckpass von Ochs auf 3:1 erhöhte. Die Offensivbemühungen der Reicholzheimer nahmen weiter ihren Lauf, doch scheiterte man nun entweder am Wertheimer Schlussmann oder am Gebälk.

Der sicher geglaubte Sieg der Hausherren begann jedoch in der letzten Viertelstunde zu wackeln. Nachdem Englert wie aus dem Nichts den erneuten Anschluss erzielte, kamen die Gastgeber gehörig ins Wanken. Die Gäste wurden nun wieder bissiger und versuchten alles, um den VfB in Bedrängnis zu bringen. So hatte Reicholzheim viel Glück, als ein Wertheimer Spieler eine Hereingabe in der 88. Minute knapp verpasste und ein weiterer Versuch in der Nachspielzeit von der Linie geköpft werden konnte.

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„Wir hatten einfach Pech“, ärgerte sich Kickers-Trainer Fabian Büttner nach der Partie. „Wir haben natürlich hinten zu wenig zugelassen, aber ein Remis wäre auf jeden Fall verdient gewesen. Zufrieden bin ich mit meinen Jungs trotzdem.“

Ähnlich bewertete auch der Reicholzheimer Trainer Rafael Gogollok das Spiel: „Das hätte am Ende gut ins Auge gehen können. Wir hatten das Spiel weitestgehend im Griff aber unsere Chancenverwertung war heute wirklich nicht gut genug. Vielleicht saßen unsere vielen Remis dem ein oder anderen Spieler mit der Zeit im Unterbewusstsein, aber den Sack hätten wir trotzdem früher zu machen müssen.“

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