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Kreisliga Tauberbischofsheim - In zahlreichen Duellen geht es noch um den Relegationsplatz oder den Verbleib in der Spielklasse

Großrinderfeld kann den Titel klar machen

Von 
Nils Villmann
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Der TuS Großrinderfeld (weiße Trikots) muss nicht nach oben schauen. Sicher steht man auf dem ersten Tabellenplatz und könnte schon am Wochenende die Meisterschaft und den Aufstieg in die Landesliga feiern. © Corvin Schmid

Der TuS Großrinderfeld hat es fast geschafft – noch ein Sieg und man hat die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Landesliga Odenwald sicher. Dass das bereits drei Wochen vor Ende der Spielzeit feststehen könnte, liegt an der beeindruckenden Konstanz der „Schwarz-Weißen“, die zuletzt auch gegen Tauberbischofsheim die eigene Kaltschnäuzigkeit unter Beweis gestellt haben. Insofern könnte die Brust beim Aufeinandertreffen mit der SpG Schwabhausen/Windischbuch kaum breiter sein. Klar, die Spielgemeinschaft spielt zurzeit ebenfalls einen verdammt guten Ball – die vorzeitigen Meisterfeierlichkeiten wird sich der TuS aber wohl nicht nehmen lassen.

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Auch wenn der erste Platz bereits frühzeitig vergeben scheint, mit dem Relegationsplatz verhält es sich komplett konträr: Immer noch sind es fünf Mannschaften, die sich weiter berechtigte Hoffnung auf den zweiten Tabellenplatz machen können. Bei der Partie zwischen dem TSV Gerchsheim und dem TSV Tauberbischofsheim treffen auch zwei dieser Mannschaften im direkten Duell aufeinander. Beide rangieren derzeit drei Zähler hinter dem Zweitplatzierten. Ergo: Wer hier verliert, wird sich wohl vom Aufstiegsrennen verabschieden müssen. So richtig konstant sind beide Teams zurzeit nicht. Hinsichtlich der Kaderqualität könnte man zwar den Kreisstädtern einen Vorteil zu rechnen, doch hat bereits die 1:3-Pleite im Hinspiel gezeigt, dass das allein nicht immer ausreicht.

Im Oktober noch auf dem elften Rang – jetzt hat man die besten Karten im Rennen um den Aufstiegsrelegationsplatz. Was Thorsten Lehnert aus seinem 1. FC Umpfertal seit der Winterpause gemacht hat, ist wirklich beeindruckend. Da trifft es sich gut, dass man am Sonntag mit dem FC Külsheim einen Gegner aus der Kategorie „eher ungefährlich“ empfängt. Für die Brunnenstädter ist der Abstieg quasi besiegelt, auch wenn man zuletzt gegen Balbachtal einen beeindruckenden Fight geliefert hat. Trotzdem: Sollte Umpfertal hier nicht deutlich gewinnen, wäre schon das eine kleine Überraschung.

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Trotz des Sieges gegen Türkgücü Wertheim hat die SpG Unterschüpf/Kupprichhausen noch vier Zähler Rückstand auf den Relegationsplatz. Will man den Kampf um den Aufstieg nicht vorzeitig aufgeben, muss nun bis zum Saisonende eine Siegesserie her. Aus diesem Grund hat die Partie gegen den FV Brehmbachtal vorentscheidenden Charakter. Auch wenn sogar der FV rechnerisch noch eine Aufstiegsmöglichkeit hätte, geht es für die Jungs eigentlich nur noch um die „Goldene Ananas“ – das müssen die Unterschüpfer nutzen.

Beobachten wir gerade eine Schlussoffensive des VfR Gerlachsheim? Es scheint fast so – immerhin ist der beinahe besiegelte Abstieg des VfR durch die guten Leistungen plötzlich doch nicht mehr so unumgänglich, wie es im April noch gewirkt hat. Klar, noch ist man durch vier Zähler vom vorerst rettenden Relegationsplatz getrennt – mit drei Siegen aus den letzten fünf Spielen hat man aber gute Chancen. Es wird entsprechend spannend zu sehen sein, wie die Gerlachsheimer gegen die Kickers DHK Wertheim an den Start gehen werden. Da die Wertheimer in der Vergangenheit immer wieder auch mal gegen vermeintlich schwächere Teams gestrauchelt sind, könnte der VfR mit einer engagierten Leistung hier durchaus den nächsten Coup landen.

Auch die Partie zwischen dem SV Pülfringen und Türkgücü Wertheim hat vorentscheidenden Charakter. Es geht um nicht weniger als die vorzeitige Sicherung des Klassenerhalts. Auch wenn der „Run“ des SV zuletzt ein deutliches Ende fand, hat man sich durch die kurze Erfolgswelle der vergangenen Wochen in eine ganz angenehme Situation gespült. Im Falle eines Sieges gegen Wertheim könnte der Vorsprung auf den Relegationsplatz auf sechs Zähler ausgebaut werden. Die Wertheimer befinden sich hingegen in einer waschechten Abwärtsspirale.

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Während der TSV Kreuzwertheim am Sonntag die wohl letzte Chance hat, sich doch noch irgendwie Hoffnungen auf einen möglichen Ligaverbleib zu machen, ist das Aufeinandertreffen für die SpG Wittighausen/Zimmern schon eine Art „Sechs-Punkte-Spiel“. Mit einem Sieg könnte die Spielgemeinschaft nicht nur den Abstand auf die Verfolger vergrößern, sondern gleichzeitig am Verlierer der Partie zwischen Pülfringen und Wertheim vorbeiziehen. Auch wenn die Wittighäuser in den vergangenen Wochen wirklich bittere Leistungen abgeliefert haben, darf man sich diese Chance nicht nehmen lassen.

Der VfB Reicholzheim noch alle Chancen auf den Aufstieg und wird diese Ansprüche mit einem Sieg gegen die SpG Balbachtal untermauern wollen. Währenddessen bewegen sich die Balbachtaler im Niemandsland der Tabelle. Mit acht Siegen aus den letzten neun Partien hat Reicholzheim sein Können unter Beweis gestellt und wir wohl auch den nächsten Dreier einfahren.

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