Kreisliga B Hohenlohe, Staffel 4 - Schlusslicht SGM Markelsheim/Elpersheim gastiert beim Tabellenführer SV Edelfingen / Verfolgerduelle in Weikersheim und Schäftersheim Gleich sechs Lokalderbys sorgen für eine besondere Brisanz

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Nach dem ersten Saisonsieg muss die SGM Taubertal/Röttingen nun in Billingsbach bestehen.

© Robert Stolz

SV Edelfingen - SGM Markelsheim / Elpersheim II. Krasser können die Gegensätze nicht sein: Der verlustpunktfreie Titelfavorit, der nach sechs Spielen makellose 18 Zähler auf dem Konto hat und eine Tordifferenz von 29:2 aufweist, empfängt Schlusslicht SGM Markelsheim/Elpersheim II. Ein Pünktchen aus dem Kellerduell gegen Taubertal/Röttingen II ist bisher der einzige zählbare Erfolg der Gäste, die nach sieben Spielen eine Torbilanz von 5:23 aufweisen. Auch die Statistik lässt keinen Hoffnungsschimmer für die völlig überforderten Gäste zu: Alle vier Begegnungen seit Gründung der SGM gingen an den SV Edelfingen, der im Vorjahr sein Heimspiel mit 6:0 gewann. Es wäre schon ein Erfolg für die Gäste, wenn die Niederlage am Sonntag glimpflicher ausfiele.

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SGM Weikersheim/Schäftersheim II - SV Harthausen. 0:0 in Billingsbach und zuletzt 1:1 im Derby gegen den SV Wachbach II sind Ergebnisse mit denen der SV Harthausen leben kann, auch wenn sie die ersten Flecken auf der bis dato weißen Weste bedeuteten und die Tabellenführung kosten. Schließlich sind beide Gegner ebenfalls noch ungeschlagen. Auch ín Weikersheim dürfte es nicht einfacher werden, denn der Tabellensechste hat, bei einem Spiel weniger, nur vier Punkte Rückstand auf seinen Gast. Die SGM knüpft an die gute Rückrunde an und hat erst ein einziges Spiel verloren. Zuletzt setzte sich das Team von Philipp Strauß völlig ungefährdet mit 5:0 beim Schlusslicht in Markelsheim durch. Auch zu schlechteren Zeiten hat die SGM dem SVH schon mehrfach getrotzt - zwei Siege und drei Punkteteilungen sind die Ausbeute der Taubertäler in bisher acht Begegnungen.

SV Wachbach II - SV Rengershausen. Nach der enttäuschenden Spielrunde 16/17 will sich der SV Wachbach II wie in den beiden Jahren zuvor wieder im oberen Tabellendrittel platzieren. Mit 14 Punkten aus sechs Spielen ist das nach wie vor ungeschlagene Team von Christoph Tremmel auf einem guten Weg dazu. Nicht ganz so rund lief es bisher für den SV Rengershausen, der drei seiner sieben Spiele verloren hat und mit 12 Zählern auf dem Konto Rang 7 belegt. Die vier Siege relativieren sich dadurch, dass sie ausnahmslos gegen Kellerkinder errungen wurden. Gibt es nun beim Tabellenfünften in Wachbach etwas zu erben? Die Hausherren haben mit ihrem Nachbarn noch ein Hühnchen zu rupfen - im Vorjahr gewann der SVR beide Derbys gegen die Wachbacher Zweite!

TSV Hohebach - SGM Westernhausen/Krautheim II. Die rabenschwarze Serie der neu gegründeten SGM Westernhausen/Krautheim II hält weiter an: Seit dem 1:0-Startsieg gegen das aktuelle Schlusslicht SGM Markelsheim/Elpersheim II gab es für das Team des leidgeprüften Trainers Angelo di Mascio nichts mehr zu holen - alle sechs folgenden Partien gingen in die Binsen, zuletzt in Weikersheim und zuhause gegen Titelfavorit SV Edelfingen. Auch in Hohebach ist keine Wende in Sicht: Der Tabellendritte geht als klarer Favorit in dieses Jagsttalduell, wenngleich er sich mit den Punkteteilungen zuhause gegen Blaufelden und zuletzt in Laudenbach schon zweimal eine Blöße gegen Teams aus den dem unteren Drittel gegeben hat.

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FC Billingsbach - SGM Taubertal/Röttingen II. Rang 4 mit 14 Punkten und 16:2-Tore nach sechs Spielen ohne Niederlage, die letzten fünf in Folge alle ohne Gegentor: Der FC Billingsbach hat den Abstieg nach 10 Jahren A3-Zugehörigkeit gut verkraftet und spielt in der B4 vorne mit. Nach dem jüngsten 2:0-Auswärtssieg in Rengershausen zählt für die Brümmer-Truppe am Samstag im Heimspiel gegen den Tabellenelften SGM Taubertal/Röttingen II natürlich nur ein Dreier. Die Unterfranken freuten sich am Dienstag vor eigenem Publikum im Kellerduell gegen den TSV Blaufelden (2:1) über den ersten Saisonsieg, nachdem sie zwei Tage zuvor in Rengershausen mit 0:7 unter die Räder gekommen waren. Der FCB ist allerdings ein Gegner ganz anderen Kalibers als die noch sieglosen Blaufeldener.

SGM Creglingen II/Bieberehren - TSV Laudenbach. Die SGM Creglingen II/Bieberehren hat sich durch die Auftaktklatschen gegen die Favoriten Edelfingen und Hohebach nicht entmutigen lassen und sich mittlerweile Respekt in der B4 verschafft. Nach zwei überraschenden Auswärts-Dreiern in Blaufelden und zuletzt auch in Schrozberg sieht auch die Tabelle mit Rang 9 sehr viel freundlicher aus. Ein Spiel mehr, allerdings drei Punkte weniger auf dem Konto hat der Zwölfte TSV Laudenbach, der am Sonntag zum Derby nach Bieberehren kommt. Die Gäste erreichten zuletzt ein achtbares 0:0 gegen Hohebach, sind aber auswärts ebenso noch ohne Punktgewinn wie ihr Gastgeber vor eigenem Publikum. Zumindest eine dieser beiden Bilanzen wird sich natürlich nun verbessern - vielleicht auch beide, denn ein Remis wäre keine Überraschung.

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SV Mulfingen II - TSV Schrozberg. Riesengroß dürfte die Enttäuschung in Schrozberg sein, denn nach dem Auftaktsieg gegen Rengershausen und zwei keineswegs unansehnlichen Unentschieden in Billingsbach und zuhause gegen Wachbach II lief gar nichts mehr zusammen. Vier Pleiten in Folge setzte es zuletzt für die Elf des dienstältesten B4-Trainers Thorsten Arbanas, die jüngste am Dienstag auf eigenem Platz gegen die SGM Creglingen II/Bieberehren. Ganz anders verlief die Formkurve des zuletzt spielfreien SV Mulfingen II, der nach drei Spieltagen noch punktlos war und beachtliche sieben Zähler aus seinen letzten drei Begegnungen verbuchen konnte. Die erste Begegnung nach dem A3-Abstieg der Schrozberger gewann der TSV vor drei Jahren mit 6:3 beim Nachbarn an der Jagst- man muss davon ausgehen, dass er sich morgen erheblich schwerer tun wird. hw