Verbandsliga Nordbaden - Taubertäler müssen beim VfR Mannheim ran / Mit einem Sieg kann man sich wieder "ins Geschäft um Relegationsplatz zwei" bringen FV Lauda fühlt sich auswärts etwas wohler

Von 
Felix Röttger
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Auf der Hut sein muss der FV Lauda um Rückhalt Julian Bach (l.) beim Auswärtsspiel in Mannheim. Der VfR ist stark in der Offensive. Doch mit einem Sieg in der Quadratestadt kann der FV Lauda wieder ins Rennen um Rang zwei eingreifen.

© Herrmann

Morgen hat der FV Lauda ab 15.30 Uhr beim VfR Mannheim seinen 2:0-Hinspielerfolg vom neunten Spieltag zu verteidigen. Eine Woche vorher hatte sich der VfR die bis heute einzige Heimniederlage mit 0:2 gegen den VfR Gommersdorf geleistet.

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"Synchron" zur 1:0-Revanche der Mannheimer im Jagsttal müsste es also es im Rückspiel gegen den FV Lauda nach 90 Minuten 1:0 für die Rasenspieler stehen. Doch Fußball ist zum Glück unberechenbar.

In Viernheim nutzte die Elf zuletzt wieder zwei Torchancen und unterlag mit 2:3. Die Aufgabe beim Deutschen Meister von 1949 ist wieder schwer, trifft die Wöppel-Elf doch auf das Team mit dem zweitbesten Angriff und der zweitbesten Abwehr der Liga. Mit der Tordifferenz von 40 "Buden" ist der VfR sogar unübertroffen. Da verwundert es, dass der beste VfR-Torschütze Niko Pavic mit neun Toren nur auf Rang zwölf rangiert. Denn in der aktuellen Runde konnten sich insgesamt 16 Rasenspieler als Torschützen feiern lassen.

Dem FV Lauda wird deshalb viel Stehvermögen abverlangt. Bis zur 90. Minute haben Moschüring, Wöppel und Co. die Chance auf einen Siegtreffer, wenn die Defensivabteilung um Braun und Gerberich es schafft, sich den Angriffswellen des Gastgebers bis zum Abpfiff mit aller Macht entgegenzustemmen.

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FV-Trainer Jürgen Wöppel sah in Gommersdorf eine Mannheimer Elf, die sich 70 Minuten gegen defensiv starke Gastgeber sehr schwer tat: "Gommersdorf hat den Spielfluss der Mannheimer lange unterbunden. Wir müssen ähnlich versuchen, gut in die Zweikämpfe zu kommen und die Räume eng zu machen, damit der VfR gezwungen wird, das Spiel in die Breite zu ziehen". Jürgen Wöppel sieht es nicht als Nachteil an, dass jetzt zwei Auswärtsspiele in Mannheim und Höpfingen kommen: "Auswärts tun wir uns derzeit leichter, über Konter Torchancen herauszuspielen, auch wenn der Gegner insgesamt mehr Ballbesitz haben sollte". Für den FV-Trainer ist entscheidend, dass seine Akteure konzentriert ins Spiel gehen und bis zum Abpfiff ihr Leistungsvermögen ausschöpfen.