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Fußball - Hoffenheim qualifiziert sich erstmals für die Gruppenphase der Women’s Champions League

Für TSG-Frauen wird ein Traum wahr

Von 
pik
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Mit einem 3:3 (2:1) im Playoff-Rückspiel gegen den FC Rosengård sicherte sich die Frauen-Mannschaft der TSG Hoffenheim im Dietmar-Hopp-Stadion den Einzug in die Gruppenphase der UEFA Women’s Champions League.

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Im Rückspiel nach dem 3:0-Hinspielsieg vertraute Trainer Gallai fast genau der Elf, die sich in Malmö durchgesetzt hatte. Einzig Isabella Hartig musste nach einem im Hinspiel erlittenen Syndesmosbandriss zuschauen, für sie begann Franziska Harsch im zentralen Mittelfeld.

Der FC Rosengård startete wie erwartet druckvoll in die Partie, die TSG zeigte sich von den frühen Offensivbemühungen ihrer Gäste aber unbeeindruckt und spielte sich geduldig durch die mit viel Tempo anlaufenden Spielerinnen des FC Rosengård. In der achten Minute ging die Gallai-Elf dann sogar in Führung, die schon in den vorangegangenen Partien auffällige Laura Wienroither netzte nach einer Kopfballverlängerung von Tine De Caigny zum 1:0 ein. Doch der letztjährige Champions League-Viertelfinalist gab sich nach dem Rückschlag alles andere als geschlagen und spielte weiter mutig und zielstrebig nach vorne. Einen Fehler im Spielaufbau nutzten die Gäste in der 17. Minute zum Ausgleich. Es entwickelte sich nun ein munteres Spiel zwischen zwei starken Teams und erneut gelang den Hoffenheimerinnen die Führung. Sarai Linder zirkelte den Ball in der 27. Minute aus gut 20 Metern zum 2:1 in die Maschen. Auf der Gegenseite vergab der FC Rosengård anschließend zwei gute Chancen, die Hoffenheimerinnen verteidigten nun vor allem in der eigenen Hälfte.

Mit Nicole Billa für Franziska Harsch und der Umstellung vom 4-1-4-1 zum 4-2-3-1, bei dem Tine De Caigny ins defensive Mittelfeld rückte startete die TSG in den zweiten Durchgang. Mehr vom Spiel hatten nun die Gäste, die Hoffenheimerinnen verteidigten aber konzentriert und mit viel Ruhe. Zwar hielt die Gallai-Elf ihren Gegner über weite Strecken trotz dessen Übergewichts vom eigenen Tor fern, für Entlastungsangriffe konnte das Heimteam aber nur selten sorgen. Folgerichtig traf Rosengård in der 65. Minute zum erneuten Ausgleich, dem die TSG eiskalt zwei Minuten später aber wieder die Führung folgen ließ. Ein abgefälschter Schuss von Jule Brand (67.) landete in den Maschen. Trotz fast aussichtsreicher Lage und vier aufzuholenden Toren steckten die Gäste aber auch in Folge nicht auf, sondern kämpften tapfer weiter. Die TSG konnte sich nun auch kaum mehr aus der eigenen Hälfte befreien, immer wieder segelten Hereingaben, Ecken und Freistöße durch den Hoffenheimer Strafraum. Zwar klärte die TSG diese weitestgehend kompromisslos, in der Schlussminute drückte Loreta Kullashi dann aber doch noch einen Abpraller zum 3:3-Endstand über die Linie (89.). „Wir haben uns auch heute nach dem überragenden Auftritt in Malmö nicht versteckt und haben wieder drei Tore geschossen“, freute sich Gallai. „Das ist alles noch nicht zu realisieren, ich bin absolut stolz, denn das was wir geleistet haben, war außergewöhnlich gut.“ pik

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