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Verbandsliga Nordbaden - Der VfR Gommersdorf fährt gestärkt zum Duell mit den favorisierten Mühlhausenern

Für Trainer Peter Hogen gehört der Gegner unter die ersten Fünf

Von 
eub
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Der 1:0-Sieg am Sonntag war für die Jagsttäler wichtig, denn sie zogen am Gegner FV Heddesheim tabellarisch vor. Weiter geht es nun für den VfR Gommersdorf am Samstag (15.30 Uhr) gegen eine weitere hoch gehandelte Mannschaft der Verbandsliga. Die Fahrt geht in den Kraichgau zum 1. FC Mühlhausen.

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Beim 1. FC lief es noch nicht so rund, wie die Experten das zu Saisonbeginn gesehen hatten. Nach dem 2:2 in Eppingen verloren sie am Mittwoch das Nachholspiel gegen den VfR Mannheim mit 1:3. Die Mühlhausener selbst haben sich das Ziel vorgenommen, nach dem Aufstieg im letzten Jahr sich zu stabilisieren und sich langsam an die Klasse zu gewöhnen. Doch dies scheint etwas tiefgestapelt. „Die Kaderplanung hat sich etwas schwierig gestaltet“, sagt Mohamed Amallah, der Sportliche Leiter des FC. „Nachdem mit Michael Kettenmann, Jürgen Rennar, Jannik Imhof, Jannis Filsinger und Klemenz Kinzel fünf erfahrene Akteure uns verlassen haben, schmerzt uns das schon“, fügt Amallah in einem Frage-Antwort-Interview zu Saisonbeginn an. Dafür kamen zu den Kraichgauern hoffnungsvolle Talente.

Trotz der jugendlichen Auffrischung ist der Kader immer noch mit genug Spielern besetzt, die, bevor sie zum 1. FCM stießen, höherklassig gespielt haben. Die Mannschaft vom Trainerduo Christian Thome und Steffen Kretz kann mehr erreichen als sich im Moment die Situation darstellt. Mit zehn Punkten stehen sie dank der besseren Tordifferenz einen Platz (6.) vor dem VfR Gommersdorf. Doch das Spiel jetzt beim Jagsttalverein wegen des Punkt-gleichstands auf Augenhöhe zu sehen, wäre doch etwas zu hoch gegriffen. Es ist nur eine Momentaufnahme, von der man sich nicht täuschen lassen darf. In der Pokalrunde der letzten Saison kurz vor der Corona bedingte Unterbrechung war daheim gegen die Mühlhausener nach fünf Siegen in Folge im Viertelfinale Endstation. Der 4:1-Sieg für „die Blauen“ aus dem Kraichgau in Gommersdorf war Ende August 2020 eindeutig und klar. Dieses Spiel muss der Maßstab der Gommersdorfer sein, um den Gegner richtig einzuschätzen, um daraus eventuelle Lehren zu ziehen.

Dass die Heddesheimer nach der 0:1-Niederlage in Gommersdorf etwas verärgert abgereist sind, war den Jagsttälern schlussendlich egal. Denn wenn die Hogen-Mannschaft nur die klaren Chancen genutzt hätte, wären die Heddesheimer mit so einem knappen Ergebnis nicht davongekommen. Niklas Breuninger sagt: „Den Schwung und die Kampfbereitschaft vom Sonntag müssen wir mitnehmen. Eben wieder als Mannschaft auftreten“. Der erfahrene VfR-Trainer Peter Hogen gehört auch zu dem Personenkreis, der vom kommenden Gegner viel hält: „Mühlhausen sehe ich von der Besetzung her unter den Top Fünf der Verbandsliga“. Der Gommersdorfer Coach hofft, dass er auch auf Jakob Hespelt wieder zurückgreifen kann. „Ansonsten kann ich auf denselben Kader wie gegen Heddesheim bauen“, sagt Peter Hogen und hat wie immer die Hoffnung, dass seine Truppe etwas aus dem Kraichgau mitnehmen kann. eub

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