Oberliga

FSV Hollenbach mit der bisher schlechtesten Leistung

Gegen Pforzheim gibt es für den Aufsteiger aus Hohenlohe die vierte Niederlage in Serie

Von 
Herbert Schmerbeck
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Nicht erst als in der Nachspielzeit das 0:3 fiel, war die Niederlage des FSV Hollenbach gegen Pforzheim eigentlich entschieden. © Herbert Schmerbeck

FSV Hollenbach – 1. CfR Pforzheim 0:3

Hollenbach: Hörner, Nzuzi (77. Wagemann), Schülke, Kleinschrodt, Scherer, Schmitt (85. Specht), Kurz (46. Minder), Hofmann, Limbach, Rohmer (64. Krieger), Uhl.

Pforzheim: Tirso, Macorig, Kahriman, Latifovic, Gudzevic, Götz (77. Varese), Münst, Schwaiger, Asare, Markopoulos (65. Sauerborn), Catanzano (55. Yeboah).

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Tore: 0:1 Alexander Götz (12.), 0:2 Yunus Emre Kahriman (70.), 0:3 Salvatore Varese (90.+3). – Schiedsrichter: Timo Bugglin (Binzen). – Zuschauer: 750.

Die Krise des FSV Hollenbach hält weiter an. Der Fußball-Oberligist kassierte am Samstag seine vierte Niederlage in Folge. Und das 3:0 des 1. CfR Pforzheim war hoch verdient. Der FSV zeigte seine schlechteste Saison-Leistung. Kein Spieler kam an sein normales Leistungsvermögen heran. „Jetzt reinzuschlagen bringt nichts“, meinte ein sichtlich enttäuschter. Karl-Heinz Sprügel. „Das war sicherlich ein guter Gegner. Aber wir können auch mehr. Nur müssen wir das wieder zeigen.“

Nach drei vermeidbaren Niederlagen trotz guter Leistungen hatte Trainer Martin Kleinschrodt umgestellt und versuchte es mit zwei Stürmern. Die Außen Noah Krieger und Lorenz Minder mussten zunächst auf der Bank Platz nehmen.

Doch die Hollenbacher standen von Beginn an etwas zu tief, kamen nicht richtig in die Zweikämpfe und so hatten die Pforzheimer leichtes Spiel. „Wir waren nicht eng genug dran“, sagte Trainer Martin Kleinschrodt. Die Zweikampfhärte, die Hollenbach sonst so stark macht, war nicht vorhanden. „Wir waren nicht aggressiv und bissig genug.“

Die Hollenbacher liefen von Beginn an nur hinterher. Pforzheim präsentierte sich wie erwartet spielstark und dominierte. Das 0:1 fiel in der 12. Minute. Alexander Götz hatte 20 Meter vor dem Tor viel Platz, wurde nicht konsequent angegriffen und nahm Maß. Der Ball schlug im Winkel ein. Danach fehlte das Aufbäumen bei den Gastgebern. Pforzheim hatte leichtes Spiel. Die Pausenführung der Pforzheimer hätte weit deutlicher ausfallen können.

Nach der Pause t stellte Kleinschrodt zwar wieder auf das gewohnte System um, doch dies änderte nichts am schwachen Auftreten der Gastgeber. In der 68. Minute verhinderte Torwart Philipp Hörner noch einen höheren Rückstand, doch zwei Minuten später hieß es dann doch 0:2. Wycliff Yeboah spielte den Ball flach in die Mitte und Yunus Emre Kahriman musste nur noch den Fuß hinhalten.

In der Nachspielzeit fiel dann das 0:3: Nach einem weiten Ball von Torhüter Yusuf Tirso lief Salvatore Varese durch und schob den Ball an Hörner vorbei zum 0:3 ins Netz. Eigene klare Chancen hatte der FSV nicht.

„Die Situation ist brenzlig. Wegen den vier Niederlagen und wie wir aufgetreten sind“, sagte Kleinschrodt. „Für mich waren 23 Punkte nach der Vorrunde das Ziel. Das wird schwer, dafür müssen wir die verbleibenden beiden Spiele gewinnen. Aber bei uns ist gerade das Selbstvertrauen nicht da.“ Für die Partie gegen Pforzheim hatte er eigentlich einen anderen Matchplan. „Ich wollte mit den beiden Stürmen eigentlich früh Druck aufbauen, einfachen Fußball spielen und auf die zweiten Bälle gehen.“