Fußball, Verbandsliga - TSV Höpfingen mit Heimspiel FC Spöck ist unangenehm

Lesedauer: 

Mit dem morgigen Gegner verbindet der TSV Höpfingen ein ganz besonderes Erlebnis: Im Juni 2011 spielten die "Quätschestädter" in der Verbandsliga-Relegation erstmals gegen den FC Spöck und unterlagen in der letzten Minute der Verlängerung durch ein Eigentor. Spöck stieg anschließend in die Verbandsliga auf - der TSV Höpfingen folgte 2012.

Christoph Hornbach (l.) ist mit Höpfingen gegen Spöck gefordert.

© Herrmann
AdUnit urban-intext1

Morgen ab 17.45 Uhr sehen sich beide Teams im Lochbach-Areal in Höpfingen wieder gegenüber - dann zum insgesamt fünften Vergleich. Bisher ist den "Gelb-Blauen" nur ein mickriges Unentschieden gegen Spöck gelungen, und Trainer Thomas Nohe weiß: "Spöck ist unangenehm zu spielen. Die haben unter anderem vor zwei Wochen in Weinheim gewonnen."

Höpfingens Kampf um den Ligaverbleib hat sich in den vergangenen zwei Wochen zugespitzt: Zum einen fängt der FC Heidelsheim, auf dem ersten Abstiegsplatz stehend, nun plötzlich doch noch an zu punkten und bedroht den TSV, den Relegationsplatz inne habend, mit nur noch einem Zähler Rückstand. Zum anderen hat sich der TSV Reichenbach, erster Verein am rettenden Ufer, bereits auf sechs Punkte entfernt. "Höpfi" steht also im Zugzwang.

Eingeschränkter Trainingsbetrieb

Erschwerend kommt bei der Nohe-Truppe hinzu, dass verschiedene Spieler in den vergangenen Wochen berufs-, verletzungs- oder studienbedingt nur eingeschränkt trainiert haben. Aber der Trainer sagt fast schon etwas trotzig: "Wir wollen zeigen, dass wir im Laufe der Runde dazugelernt haben." An Kampf, Einsatz und Leidenschaft wird es Hornbach & Co. auf dem gewiss tiefen Platz sicher nicht fehlen.

AdUnit urban-intext2

Dass Spöck verwundbar ist, hat der vergangene Samstag gezeigt, denn da verlor die Mannschaft von Trainer Harry Ciescholka mit 1:3 gegen Reichenbach. Das zeigt, dass Höpfingen durchaus Chancen hat, den ersten "Dreier" des Jahres einzufahren. mf