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Fußball - Trainerumfrage in der 3. Liga im Hinblick auf die Favoriten für die neue Saison

Ex-Bundesligisten hoch gehandelt

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pati
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Wenn es nach den Trainern der 20 Drittligisten geht, dann sind die Favoritenrollen in der 3. Liga für den Aufstieg in die zweithöchste deutsche Spielklasse vor dem Beginn der bevorstehenden Saison 2021/2022 klar verteilt. Mit großem Abstand wurden Zweitliga-Absteiger Eintracht Braunschweig (16 Stimmen) und der Vorjahres-Vierte TSV 1860 München (15) am häufigsten als Titelaspiranten genannt.

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Auch Torsten Ziegner, der neue Cheftrainer des FC Würzburger Kickers, sieht die Münchener Löwen als Mitfavoriten: „Der TSV 1860 war schon in der zurückliegenden Saison sehr nah am Aufstieg dran. Jetzt haben die Löwen nur wenige Abgänge, wobei kein Leistungsträger den Verein verlassen hat.“

Auch für die eigene Mannschaft hat Ziegner eine klare Vorstellung, was in dieser Saison passieren soll: „Für uns geht es um die Weiterentwicklung jedes Einzelnen. Wir wollen die Menschen begeistern – egal, ob Fans oder neutrale Zuschauer. Es wäre cool, wenn die Leute nach der Saison sagen: Das ist eine Kickers-Mannschaft, mit der wir uns identifizieren.“

Mit dem 1. FC Kaiserslautern (neun) folgt bei der Trainerumfrage ein weiterer ehemaliger Bundesligist auf Rang drei.

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Exemplarisch für die Ausgeglichenheit der Spielklasse: Insgesamt führten die 20 Fußball-Lehrer bei der traditionellen DFB.de-Trainerumfrage nicht weniger als elf der 20 Klubs als mögliche Aufstiegskandidaten auf. Darunter befindet sich auch der 1. FC Magdeburg (sechs), der in der zurückliegenden Spielzeit erst durch eine starke Rückrundenbilanz unter dem neuen Tainer Christian Titz noch den Klassenverbleib perfekt machte. Den weiteren Zweitliga-Absteiger VfL Osnabrück, der am Freitag, 23. Juli (ab 19 Uhr), die insgesamt 14. Spielzeit der 2008 eingeführten 3. Liga mit einem Heimspiel gegen den MSV Duisburg eröffnen wird, haben immerhin vier Experten auf dem Zettel. Außenseiterchancen werden außerdem Türkgücü München, dem SV Wehen Wiesbaden (beide ebenfalls vier), dem 1. FC Saarbrücken, den Würzburger Kickers (beide drei) sowie dem FC Viktoria Köln und dem MSV Duisburg (jeweils eine Stimme) eingeräumt.

SC Verl muss umziehen

Der DFB hat dem SC Verl eine Woche vor Saisonstart mitgeteilt, dass die Ostwestfalen ihre Heimspiele der kommenden Saison nicht wie angedacht in der heimischen Sportclub Arena (5153 Plätze), sondern im Ausweichstadion am Lotter Kreuz austragen müssen. Dabei sorgt die Kurzfristigkeit dieser Entscheidung für Unmut beim SCV. So teilte der Verein in einer Stellungnahme mit: „Ausgehend von der Annahme, dass der Corona-Sonderspielbetrieb fortgeführt wird, hatte man uns von Seiten des DFB große Hoffnungen gemacht, den Großteil unserer Heimspiele - zumindest in der Hinrunde - in unserer schönen Sportclub Arena in Verl austragen zu können. Aufgrund der erfreulichen Pandemie-Entwicklung und den zurückgenommenen Einschränkungen für den Spielbetrieb müssen die Spiele nach dem Statut der 3. Liga ausgetragen werden. Da unser Stadion diesen Anforderungen leider nicht genügt, können wir unsere Heimspiele bis auf weiteres nicht in Verl bestreiten. Die Entscheidung des DFB war für uns zum jetzigen Zeitpunkt nicht absehbar. So hatten wir unser Stadion bereits zum Testspiel gegen Arminia Bielefeld mit großem Aufwand hergerichtet, unser VIP-Zelt reaktiviert, Stehplätze neu nummeriert und die Werbebanden installiert, um optimal auf einen Saisonstart in unserer Sportclub Arena vorbereitet zu sein. Die Entscheidung des DFB bedeutet für uns nun einen erheblichen organisatorischen Mehraufwand.“

Das Stadion in Lotte erfüllt mit 10059 Plätzen die Anforderungen des DFB für den Drittligaspielbetrieb. pati

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