Fußball - Kickers erspielten sich nur wenige Torchancen Es mangelte an Frische

Lesedauer:

Würzburger Kickers - Kiel 1:1

AdUnit urban-intext1

Würzburg: Wulnikowski, Billick (46. Haller), Schoppenhauer, Weil, Kurzweg, Taffertshofer, Fennell, Karsanidis (63. Shapourzadeh), Benatelli (46. Jabiri), Daghfous, Soriano. Kiel: Zentner, P. Herrmann, Czichos, Sigurbjörnsson, Kohlmann (68. Sicker) , Lewerenz (56. Schäffler), Nyarko, Kegel, Schnellhardt, Sané, Heider (81. Weidlich). Tore: 0:1 Lewerenz (32.), 1:1 Haller (81.). Schiedsrichter: Welz (Wiesbaden). Zuschauer: 8776.

Den Kickers war von Anfang an eine gewisse Nervosität anzumerken. "Wir waren heute irgendwie nicht so frisch wie zuletzt", analysierte Trainer Bernd Hollerbach den doch etwas zähen Spielaufbau seiner Mannschaft. Das Team hatte zwar deutlich mehr Ballbesitz, gelungene Aktionen und vor allem echte Torchancen blieben jedoch Mangelware. Das lag natürlich auch an Holstein Kiel, das sehr kompakt und tief stand. "Die haben es uns heute nicht leicht gemacht", so Hollerbach.

Außerdem versuchten die Norddeutschen, die Gastgeber immer wieder mit kleinen "Nadelstichen" in Form von Kontern zu ärgern. Die Gästeführung nach einer halben Stunde fiel dennoch überraschend. Ausgerechnet der frühere Würzburger Steven Lewerenz nutzte die Schlafmützigkeit in der Kickers-Abwehr mit einem platzierten Flachschuss aus zehn Metern ins lange Eck aus. Nach dem Wechsel wurde die Überlegenheit der Würzburger größer, die Zahl der Chancen hielt sich jedoch weiter in Grenzen. Für den Ausgleich sorgte schließlich der eingewechselte Marco Haller mit einem 18-Meter-Schuss. ptt