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Landesliga Odenwald - Trainer Rolf Lang kehrt mit dem FV Elztal an seine frühere „Wirkungsstätte“ nach Lauda zurück

Erinnerungen an Oberliga-Zeiten

Von 
Felix Röttger
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Schon der erste Spieltag in der Landesliga Odenwald hat gezeigt, dass die Karten komplett neu gemischt werden. Vielleicht tauchen Vereine im Vorderfeld der Tabelle auf, die im Vorfeld nicht unbedingt zu den Favoriten gezählt worden sind.

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Bereits am morgigen Samstag, 28. August, empfängt der FV Lauda den FV Elztal, dessen Trainer Rolf Lang beste Erinnerungen an erfolgreiche Oberligazeiten in Lauda hat. Besser ausblenden sollte seine Mannschaft dagegen die letzten Gastspiele an der Tauber. Zwei Mal blieb Elztal ohne eigenen Treffer. Im Pokal behielt der FV Lauda im Juli 2019 mit 4:0 die Oberhand. Im Oktober des gleichen Jahres entschied der FV das Punktspiel mit 3:0 für sich. Nachdem Goran Jurjevic im Lokalderby in Königshofen torlos blieb, hofft FV-Trainer Sascha Hübner auf einen wieder treffsicheren Torjäger, schließlich hat der beim 3:0 im Oktober 2019 zwei der drei Treffer gegen die Elztäler erzielt.

Nicht lange grämen darf sich der FC Grünsfeld, der beim 0:1 in Schloßau den Kürzeren gezogen hat. Rückblicke sind gerade deshalb wenig ermutigend, wenn man die Direktbegegnungen mit dem anreisenden TSV Oberwittstadt in den Jahren 2018 und 2019 anschaut. Die volle Punkteausbeute von vier Pflichtspielen ging an die „Wittschter“. Doch einen Lichtblick gab es in der letzten Partie vor einem Jahr, als die Grünsfelder dank des Treffers von Routinier Dominik Gerberich in Oberwittstadt einen 1:0-Auswärtssieg feiern konnten. Die Gäste wollen ihrerseits die unerwartete Auftaktniederlage mit einem Auswärtsdreier ausbügeln. Eine offene Partie.

Nach ihren Auftakterfolgen wollen Türkspor Mosbach und der SV Wagenschwend im direkten Duell möglichst eine kleine Serie starten. Von den Türkspor-Kantersiegen 2016/17 in der Kreisliga mit zwei Siegen und 11:2-Toren träumen die Mosbacher bestimmt nicht mehr. Dazu ist der SV Wagenschwend inzwischen zu erfahren. Nach dem 3:2-Heimsieg wollen die Mannen von Trainer Daniel Merz sich auch vom zweiten Mosbacher Landesligisten nicht die Butter vom Brot nehmen lassen.

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Bitter war die 2:3-Niederlage des FV Mosbach in Wagenschwend, wo die Gäste bis zur 81. Minute wie der Sieger aussahen. Doch nach Gelb-Rot für Stadler, der sieben Minuten zuvor den 2:1-Führungstreffer erzielt hatte, drehte Wagenschwend noch die Partie. Jetzt kommt der FC Schloßau mit breiter Brust, nachdem der erste Dreier schon unter Dach und Fach ist. In diesem Stadtderby hatte in den letzten Jahren der FV Mosbach immer die Nase vorn. Im letzten Jahr siegte der FV im Oktober mit 2:0-Toren.

Den Höhenflug fortsetzen will der TSV Assamstadt im Heimspiel gegen den FSV Waldbrunn. Noch nicht lange zurück liegt der 3:1-Pokalsieg über Waldbrunn. Den Gästen gelang am vergangenen spieltag mit etwas Glück in der Nachspielzeit noch der 2:2-Ausgleich im Heimspiel gegen den SV Nassig. Der Teilerfolg war dennoch nach überlegenem Spiel in der zweiten Spielhälfte nicht unverdient. In Assamstadt hängen die Trauben sehr hoch, doch chancenlos sind die Gäste sicherlich nicht.

Spannung verspricht das Kräftemessen zwischen dem SV Nassig und dem VfR Uissigheim. Die Gäste sind gut gestartet und können auf eine zuverlässige Defensive bauen. Ausbaufähig ist die Chancenverwertung. Diese ist gerade beim SV Nassig gefragt, denn dort musste sich der VfR am 1. August mit 0:2 aus dem Pokalwettbewerb verabschieden. Auch im letzten Punktspiel vor zwei Jahren verbuchte der SV Nassig mit 2:0-Toren drei Zähler auf dem Punktekonto. Eine Punkteteilung wäre für die Uissigheimer sicher ein annehmbares Resultat.

Im ersten Heimspiel der noch jungen Saison hofft der TSV Höpfingen gegen den SV Neunkirchen auf einen Dreier. Ein gutes Omen könnte der 2:1-Auswärtssieg des TSV in Neunkirchen sein. Aber ein glatter 4:0-Auftaktsieg gegen Hundheim-Steinbach brachte dem SV Neunkirchen die Tabellenspitze. In Höpfingen will sich die Mannschaft von Trainer Florian Müller so teuer wie möglich verkaufen.

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Am ersten Spieltag konnte der damals spielfreie FV Reichenbuch nur zuschauen. Beim Heimspiel gegen den SV Königshofen will der Gastgeber sich nicht schon zum dritten Mal in Folge mit 1:4-Toren geschlagen geben. Mit diesem Ergebnis ging auch das letzte Punktspiel im Oktober letzten Jahres an die Messestädter. Martin Michelbach, der Sportliche Leiter der Gäste, schätzt die Aussichten auf etwas Zählbares wie folgt ein: „Wenn wir dort etwas holen wollen, sollten wir sorgsamer mit unseren heraus gespielten Tormöglichkeiten umgehen. Doch zunächst müssen wir vor allem hinten stabil stehen. Personell ist der SV nicht ganz sorgenfrei: „Jan Wolf ist nach wie vor verletzt, Jonas Henning steht ebenso nicht zur Verfügung. Der zuletzt urlaubsbedingt fehlende Manuel Arias ist dagegen wieder dabei.“

Einen ordentlichen Start legte der TSV Rosenberg beim Auswärtsspiel beim FV Elztal mit 3:1-Toren hin. Jetzt kommt die SV Viktoria Wertheim, die zwar einen 0:2-Rückstand gegen Türkspor Mosbach egalisieren konnten, sich nach hartem Kampf aber geschlagen geben musste. Das letzte Punktspiel liegt fünf Jahre zurück. Damals gelang den Wertheimern ein 4:3-Auswärtserfolg.

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