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Fußball - Entscheidung in der Trainer-Personalie beim FSV Hollenbach gefallen

Er bleibt – erst einmal

Von 
Robert Stolz
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Martin Kleinschrodt wird auch in der Saison 2022/23 Trainer des FSV Hollenbach sein. Doch danach will er erst einmal eine Pause einlegen. © Robert Stolz

Martin Kleinschrodt, Trainer beim Fußball-Verbandsligisten FSV Hollenbach, hat seinen Vertrag noch einmal um ein Jahr verlängert. Doch nach der Saison 2022/23 ist dann erstmal Schluss. Die Entscheidung sei „hart“ gewesen. „Ich musste sie treffen, denn sonst hätte ich weitergemacht. Aber ich brauche eine Pause.“ Auch Co-Trainer Stefan Roth bleibt ein weiteres Jahr in Hollenbach.

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Familie und Beruf waren für Kleinschrodt wichtige Entscheidungshilfen. „Ich mache es ja gerne, es ist eine Leidenschaft, als Trainer zu arbeiten. Und gerade beim FSV Hollenbach ist es etwas Besonderes. Es ist ein ambitionierter Verein und mir gefällt es, wie man hier miteinander umgeht und dass ein Trainer hier professionell arbeiten kann. Deshalb mache ich jetzt noch die eineinhalb Jahre und mache dann eine Pause. Dann sind es fünf Jahre, dass ich Trainer war, dann hole ich erstmal tief Luft.“

Neben Cheftrainer Kleinschrodt hat auch Co-Trainer Stefan Roth für eine weitere Saison zugesagt. Manager Karl-Heinz Sprügel schwärmt von seiner sportlichen Leitung und ist froh, diese Lösung gefunden zu haben. „Es war eine super Zusammenarbeit bis jetzt.“ Nun kann sich Sprügel auf die noch ausstehenden Spielergespräche konzentrieren, die er bisher bis zur Klärung der Trainerfrage zurückgestellt hatte. Es deutet sich an, dass die Veränderungen eher gering sein werden. „Der Großteil wird bleiben“, erklärt Sprügel. „Auf jeden Fall wollen wir unseren Weg fortsetzen und Spieler aus der eigenen Jugend übernehmen.“

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Sportlich läuft es beim FSV Hollenbach, der derzeit punktgleich mit dem FC Holzhausen auf Platz zwei der Tabelle steht und hofft, vorne dabei bleiben zu können. Für den Manager wäre es eine super Sache, Kleinschrodt als Oberligist zu verabschieden. „Druck gibt es in dieser Saison noch keinen, dafür hat er ja noch eineinhalb Jahre Zeit.“ Sorgen macht sich Sprügel wegen der Entwicklung der Corona-Pandemie, da hier gewisse Wettbewerbsverzerrungen entstehen könnten.

Trainingsstart am 17. Januar

Am 17. Januar startet der FSV mit der Vorbereitung auf die Rückrunde. Am 19. Februar ist das Verbandsliga-Nachholspiel gegen Neckarrems angesetzt. Am Samstag 26. Februar kommt es zum Hohenlohe-Derby beim TSV Crailsheim und am 5. März folgt das Heimspiel gegen den 1. FC Heiningen. Trainer Martin Kleinschrodt „brennt“ trotz der frühen Bekanntgabe, dass er aufhört. „Ich will jetzt noch alles rausholen und auf jeden Fall den Aufstieg schaffen, solange ich Trainer beim FSV bin.“

Die beiden langzeitverletzten Robin Dörner und Jonas Limbach werden zum Trainingsstart zurückerwartet und auch Neuzugang Julian Wild wird mit dabei sein. „Mit Wild haben wir mehr Möglichkeiten, können auch mal mit einer Doppelspitze spielen.“ Einen Wunsch hat Kleinschrodt noch: „Ich hoffe, dass die Amateurfußballer nicht noch einmal vom Corona-Virus ausgebremst werden und bis zu meinem Abschied wieder ein wenig Normalität einkehrt.“

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