Nachgehakt - Wettersdorf/Glashofens Trainer Udo Berberich nach dem 5:0 gegen Krautheim "Endlich nachgelegt"

Von
Michael Fürst
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Nach der sorgenfreien Runde 2015/16 schlitterte der Fußball-A-Ligist SV Wettersdorf/Glashofen in dieser Saison gleich von Beginn an in den Tabellenkeller. Abstiegskampf statt Mittelfeldplatz heißt es nun auf der Walldürner Höh'. Doch am Sonntag gelang der Mannschaft von Trainer Udo Berberich ein Paukenschlag: Mit 5:0 watschte man den Vorsaison-Dritten TSV Krautheim ab. Grund genug für die Fränkischen Nachrichten, beim Coach nachzufragen.

Genau beobachtet: Udo Berberich, Trainer des SV Wettersdorf/Glashofen in der Buchener A-Klasse, ist in Sachen "Klassenerhalt" weiter zuversichtlich.

© Herrmann
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Herr Berberich, 5:0 gegen den Aufstiegskandidaten TSV Krautheim - haben Sie während der laufenden Saison nur geblufft?

Udo Berberich (lacht): Das wäre toll. Nein, das haben wir natürlich nicht.

Warum gelang dann als Tabellenletzter solch ein fulminanter Sieg?

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Berberich: Ganz ehrlich, wir hatten auch das Quäntchen Glück und haben es nach der Pause endlich einmal geschafft, das 3:0 nachzulegen. Dann war plötzlich das Selbstvertrauen wieder da. Und: Die Einstellung hat dieses Mal bei allen Spielern gestimmt. Man muss aber auch sagen, dass Krautheim stark ersatzgeschwächt war.

Wenn Sie explizit die Einstellung ansprechen: Waren Sie mit dieser zuvor nicht zufrieden?

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Berberich: Sie war nicht immer in dem Maße gegeben, so zum Beispiel beim 0:7 gegen Osterburken II.

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Jetzt haben Sie bis zur Winterpause zwar nur noch ein Spiel, aber hoffen Sie trotzdem, dass dieses 5:0 nun der Befreiungsschlag war?

Berberich: Ich hoffe, dass die Köpfe jetzt hochgehen. Endlich haben wir hinten auch einmal zu null gespielt.

Wie kam es überhaupt so weit, dass Ihre Mannschaft von Beginn an hinten in der Tabelle stand?

Berberich: Mit dem Unentschieden gegen Sennfeld sind wir eigentlich gut gestartet. Doch dann fehlte uns in vielen Spielen die Aggressivität und die Kompaktheit. Dadurch ist der Gegner zu vielen leichten Toren gekommen. Zudem haben wir vorne nichts getroffen. Unser Kader ist dünn, deshalb haben wir die Verletzten auch stark gemerkt.

Ist denn nun personell Besserung in Sicht?

Berberich: Tino Sauer wird uns wegen seines Kreuzbandrisses auch noch in der Rückrunde fehlen. Ihn vermissen wir sehr, vor allem wegen seiner Geschwindigkeit.

Was gibt Ihnen Zuversicht, den Klassenerhalt zu schaffen?

Berberich: Das Spiel von gestern. Da hat man endlich einmal gesehen, was die Mannschaft kann.

Ressortleitung Leiter der Redaktionen Buchen und Sport