Verbandsliga - FV Lauda ist nach 2:0 gegen Durlach-Aue nach wie vor vorne im Kampf um Platz zwei dabei Ein wichtiger Sieg für die Moral

Von 
Felix Röttger
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Die Hintermannschaft des FV Lauda stand in der Begegnung gegen die Spielgemeinschaft Durlach-Aue meister sehr sicher.

© Felix Röttger

FV Lauda - SpVgg. Durlach-Aue 2:0

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Lauda: Bach, Walch (56. D. Wöppel), Schenk, Moschüring, Lotter, Fell (81. Heissenberger), N. Wöppel, Braun, Engert, Hehn (56. Schädle), Gerberich. Durlach-Aue: Besic, Cope, Kies, Rosenthal, Beer, Attia (80. Freiburger), Dönmez (75. Meier), Gericke, Baltrock, Becker, Stoltz. Tore: 1:0 (45.) N. Wöppel, 2:0 (59.) Braun. Schiedsrichter: Michael Schroeter (Eberbach). Zuschauer: 170.

Der FV Lauda ist mit dem 2:0-Heimsieg über die SpVgg. Durlach-Aue bis auf einen Punkt an den Tabellenzweiten TSV Amicitia Viernheim herangerückt.

Für die Moral wichtig war der erste Heimsieg in diesem Jahr, den die Wöppel-Elf mit deutlich mehr Bissigkeit und Standvermögen als im Spiel am vergangenen Mittwoch völlig verdient feierte.

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Auch wenn es bestimmt nicht der beste Saisonauftritt des Aufsteigers war, ließ er sich selbst nach ein paar vergebenen Torchancen nicht aus dem Konzept bringen. So legte der zumeist von zwei Abwehrspielern abgedeckte Chris Moschüring in der 8. Minute an der Torauslinie den Ball auf Nicolai Wöppel ab, dessen Direktschuss knapp das Ziel verfehlte.

Auf der anderen Seite entschärfte FV-Torwart Julian Bach in der 23. Minute eine brenzlige Situation mit glänzender Fußabwehr, als Daniel Beer frei vor ihm aufgetaucht war. Ansonsten war auf seine Vorderleute immer Verlass, und Stephan Braun konnte bei Standardsituationen seine Torgefährlichkeit unter Beweis stellen.

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Beide Mannschaften verstrickten sich in intensive Zweikämpfe im Mittelfeld, so dass prickelnde Torszenen bis zur Pause Mangelware blieben. Wie aus dem Nichts fiel in der 45. Minute das 1:0 für den Gastgeber, als Nicolai Wöppel aus 18 Metern trocken abzog und den Gästetorwart Ermin Besic auf dem falschen Fuß erwischte.

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Dass die Messe noch längst nicht gelesen war, zeigte sich in der 50. Minute, als ein Heber von Durlachs Angreifer Ali Dönmez ebenso überraschend auf die Latte des Laudaer Tors klatschte. Chris Moschüring antwortete im Gegenzug mit einem Kopfball, den Durlachs Torhüter zur Ecke lenkte. Eine präzise Flanke von Andre Engert brachte Stephan Braun in der 59. Minute mit einem Kopfball-Heber zum umjubelten 2:0 im Gästetor unter. Der baumlange Torwart war offenbar bei dem zentral auf ihn geköpften Ball zu früh in der Luft unterwegs.

Die Gäste gaben sich nicht geschlagen und versuchten sich mit Fernschüssen, weil die Abseitsfalle des FV immer häufiger zuschnappte. Heftigen Protest gab es wegen eines Abseitstores in der 70. Minute, das die Laudaer nach einem Abwehrschnitzer von Michael Stoltz erzielt hatten. Wenige Minuten später bediente Dennis Wöppel Goalgetter Moschüring, dessen Schuss knapp sein Ziel verfehlte.

Der 2:0-Heimsieg war der verdiente Lohn für eine FV-Elf, die diesmal alle fußballerischen Tugenden über 90 Minuten aufs Spielfeld bringen konnte. Als Glücksbringer betätigte sich Ersatzspieler Rene Heckmann, der kurzfristig für den terminlich verhinderten Stadionsprecher Jürgen Kluger eingesprungen war.

FV-Trainer Jürgen Wöppel zeigte sich im Anschluss an die Partie erleichtert: "Hauptsache, wir haben den ersten Dreier zu Hause eingefahren. Auch wenn es keine überragende Leistung war, hat es für zwei Tore gelangt. Wir müssen uns darüber klar werden, dass wir immer noch vorne dabei sind. Das war auch der Tenor unserer Gespräche nach der Mittwochpartie. Heute wollten wir uns in der Defensive nicht überraschen lassen und haben deutlich besser gestanden. Auch wenn der Gegner zeitweise den Eindruck machte, dass er froh ist, wenn die Runde vorbei ist: Es gilt, das Spiel abzuhaken und sich auf Weinheim als nächsten Gegner zu konzentrieren".