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Bezirksliga Hohenlohe - SV Wachbach gegen Niedernhall

Ein schwerer Brocken

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Mannschaft der Stunde ist in der Bezirksliga Hohenlohe der SSV Gaisbach (23 Punkte), der sechs Siege in Folge eingefahren hat und Platz zwei belegt. Erster bleibt Ilshofen II (25). Auf Platz drei folgt der SV Wachbach vor Gammesfeld (beide 22). Diese vier Teams sind momentan die Topmannschaften der Liga. Schlusslicht bleibt die SGM Weikersheim/Sch./L., die allein noch ohne Sieg ist.

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Nach dem Derbysieg in Laudenbach erwartet den SV Wachbach mit der SGM Niedernhall/Weißbach (16) ein richtig schwerer Brocken. „Sie sind zuletzt immer besser geworden und könnten mit einem Sieg zu uns aufschließen“, weist Trainer Kaludra auf die Gefährlichkeit der Gäste hin. „Amon, Foss, und Braun sind nur einige Namen einer topbesetzen Elf, welche jederzeit ein Spiel allein entscheiden können. Ich sehe leichte Vorteile bei uns im spielerischen Bereich, wohingegen die Gäste im körperlichen Bereich und bei Kopfbällen leicht im Vorteil sein könnten.“ Wachbachs Abwehrturm Benedikt Dörner hat sich im Derby schwer verletzt (Nasenbeinbruch). „Das erschwert die Sache. Dennoch gibt mir besonders die kämpferische Leistung in Laudenbach Anlass zum Optimismus.“ Kaludra hofft, dass Hellinger wieder spielen kann. Kaufmann fällt weiterhin verletzt aus. Nicolas Seitz wird ebenso fehlen, dafür steht Michael Mack nach vielen Verletzungen endlich zur Verfügung.

Neu-Trainer Joe Strauß-Brix war bei seinem Debüt mit der Leistung seiner Mannschaft eigentlich zufrieden, mit dem Ergebnis logischerweise nicht. Die nächste Aufgabe auswärts lautet Dünsbach. „Da dürfen wir alles - außer verlieren“, stellt er schon mal die Bedeutung dieser Partie klar. Allerdings sieht sich der SGM-Coach bereits im zweiten Spiel knallhart mit der Realität in seinem Kader konfrontiert. „Es ist ein Kommen und Gehen“, sagt Strauß-Brix. Kevin Scheidel und Jannik Silberzahn fehlen am Wochenende, bei Marco Baudisch und Maxi Hammel muss das Freitag-Training abgewartet werden. Mit Daniel Schober und Henri Wolfarth rechnet der Coach wieder. „Ich beobachte das Phänomen schon seit vielen Jahren“, sagt Strauß-Brix. „Wenn du vorne in der Tabelle bist, sind alle Spieler an Bord, jeder will dazugehören. Stehst du hinten in der Tabelle, hagelt es ständig Absagen, es werden immer weniger.“ Es klingt nach einem „Himmelfahrts-Kommando“, das er übernommen hat. Doch Strauß-Brix wird sich dieser Aufgabe mit all seiner Erfahrung und Gelassenheit stellen. rst

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