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Partie im Fokus - Im Odenwaldderby trennen sich der FC Donebach und der TSV Mudau am Samstag mit 1:2

Ein Elfer entscheidet das Spiel

Von 
Nicola Beier
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Torwart Leon Hoffmann (FV Donebach) musste einige Torschüsse der Mudauer (rote Trikots) abwehren. © Martin Herrmann

FC Donebach – TSV Mudau 1:2

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Donebach: Hoffmann, Brestovci, Galm (81. Pokoj), Noe (46. Trunk), Walz, Schnetz, Kaufmann, Böhle, Müller, Halli, Schüssler (70. Rögner).

Mudau: Schork, Hutter, Hauk (62. Münster), Lorenz (86. Püchner), Beier, Mai (72. Knapp), Hönig, Geier, Hoffmann, Hornbach, Hilbert.

Tore: 0:1 (20.) Kai Lorenz, 1:1 (39.) Michael Schnetz, 1:2 (82., Foulelfmeter) Stefan Haber. – Schiedsrichter: Marcel Jurk (Hainstadt). – Zuschauer: 450.

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Bereits vor dem Anpfiff hörte man den Ruf von Mudaus Mittelfeldspieler Dennis Hutter über den Platz hallen: „Wir sind gleich da Jungs. Wir gewinnen gleich den ersten Zweikampf!“ Schon da wird klar, um was es hier für Mudau geht. Die Mannschaft von Spielertrainer Maurice Beier hat sich zum Ziel gesetzt, über die Saison oben mitzuspielen und will daher die drei Punkte aus Donebach mitnehmen. Für die Gastgeber geht es laut Trainer Johannes Schnetz dagegen darum, „die Klasse zu halten“.

Zu Beginn des Spiels, scheinen sich die Mannschaften noch abzutasten, doch nach und nach erarbeitet sich Mudau immer mehr Chancen. Meist über den Rechtsaußen Kai Lorenz. Aufseiten der Donebacher passiert nicht viel. Die Mannschaft von Trainer Johannes Schnetz überlässt zu großen Teilen Mudau den Ball. Die erste Torchance durch Holger Schüssler landet in Minute 20 am Außennetz. Im Anschluss an diese Aktion ist es Kai Lorenz vom TSV, der in der 20. Minute für die Führung sorgt. Er bekommt den Ball aus dem Mittelfeld zugespielt, nimmt ihn mit der Hacke im Laufen mit und chipt ihn über den gegnerischen Torwart Leon Hofmann.

Danach ist Mudau weiter die spielbestimmende Mannschaft. Donebach erarbeitet sich über die linke Seite und Spieler Florian Brestovci ein paar Chancen. Seine Flanken finden im Strafraum jedoch keinen Abnehmer. In der 37. Minute macht unerwartet Michael Schnetz den Ausgleich. Er zieht von der rechten Seite nach innen, gewinnt den Zweikampf gegen einen Mudauer Verteidiger und schießt den Ball aus rund 25 Meter Entfernung ins Tor. Danach verflachte das Spiel zunehmend.

In der zweiten Halbzeit gab Mudau weiter den Ton an, doch richtige Chancen erarbeiteten sich die Roten nur wenige. So fand das Spiel der beiden Mannschaften meist im Mittelfeld statt. Lediglich zum Ende wurde es rauer und gleich drei Gelbe Karten gab es für die Gastgeber. Am Ende entschied ein Foul am Torschützen der Mudauer, Kai Lorenz, das Spiel. Den darauf folgenden Strafstoß verwandelte Stefan Haber für den TSV in der 82. Minuten souverän.

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Trotz der knappen Niederlage ist der Donebacher Trainer Johannes Schnetz zufrieden mit der Leistung seines Teams. Nach der Begegnung sagt er: „Wir haben heute ein super Spiel gemacht. Die ersten 20 Minuten waren wir zwar nervös, fanden dann aber gut in die Partie. Das Ziel war es, unser Spiel durchzuziehen, gut zu stehen und die Angriffe ordentlich abzuschließen, was uns nach unseren Möglichkeiten gut gelang. Es wäre ein verdientes Unentschieden gewesen.“

Spielertrainer Maurice Beier sieht bei seinen Jungs noch Verbesserungsbedarf: „Es war spielerisch eine zähe Partie mit vielen Zweikämpfen im Mittelfeld. Die Passkombinationen die wir uns vorgenommen hatten, haben wir nicht umgesetzt. Man muss aber auch sagen, dass Donebach nur eine richtige Chance hatte, die dann zum Tor führte. Unterm Strich geht der Sieg in Ordnung.“

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