Fußball - Mini-Turnier entscheidet in Bayern über Aufstiegsspiele

Drei Teams, ein Ziel

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pati
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Viktoria Aschaffenburg, der 1. FC Schweinfurt 05 und die Spvgg. Bayreuth werden in einem Miniturnier den Teilnehmer aus der Regionalliga Bayern für die Aufstiegsspiele zur 3. Liga ermitteln. Das hat der Bayerische Fußball-Verband nach Absprache mit den drei Klubs bekanntgegeben.

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Zwischen dem 18. Mai und dem 5. Juni wird der Modus „Jeder gegen Jeden“ mit Hin- und Rückspiel angewendet. Das punktbeste Team wird anschließend am 12. und 19. Juni in Play-off-Partien gegen den Vertreter der Regionalliga Nord um den Aufstieg in die 3. Liga spielen.

„Immerhin haben wir endlich einen Plan. Wegen des gegebenen Zeitdrucks und der für uns sehr kurzen Vorbereitungszeit hatten wir einen verkürzten Modus vorgeschlagen. Der war leider nicht mehrheitsfähig. Pandemiezeiten sind kein Wunschkonzert“, betonte Aschaffenburgs Vorstandssprecher Manfred Fleckenstein.

Vorausgegangen war die Ministeriumsentscheidung, den Clubs für die Playoff-Spiele und die sofortige Wiederaufnahme des Mannschaftstrainings eine Sondergenehmigung zu erteilen. Dem Antrag des BFV lag ein entsprechendes Hygienekonzept zugrunde, das die drei Vereine entsprechend umsetzen werden. Zuschauer sind für die insgesamt sechs Partien nicht zugelassen

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In der Regionalliga Nord wurde die Saison bereits im Herbst abgebrochen, die Meisterfrage ist noch unbeantwortet. Der VfB Oldenburg drängt auf eine ähnliche Lösung wie in Bayern. Dies macht VfB-Geschäftsführer Michael Weinberg in einem offenen Brief an Norddeutschen Fußball Verband (NFV) deutlich: „Alle Teams der Regionalliga Nord, die eine Lizenz für die 3. Liga beantragt haben, müssen das Angebot erhalten, sich in einem sportlich fairen Wettbewerb für die Relegationsspiele gegen den Meister der Regionalliga Bayern zu qualifizieren. Dies könnte in Form einer Aufstiegsrunde mit Hin- und Rückspielen oder auch in einem Turniermodus erfolgen. Nur so werden finanzielle und organisatorische Bemühungen der Lizenzbeantragenden Vereine auch in sportlicher Hinsicht angemessen berücksichtigt.“ Neben dem VfB Oldenburg und den TSV Havelse wären dies Teutonia 05 Ottensen sowie die Zweitvertretungen aus Hamburg, Hannover und Wolfsburg. pati