Interview

Die alte Sorge um das Personal

Thorsten Lehnert (FV Lauda)

Von 
ferö/Bild: Martin Herrmann
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Nach dem Heimspiel gegen den TSV Rosenberg war FV-Trainer Thorsten Lehnert trotz des 4:0-Erfolgs im Gespräch mit den FN nicht uneingeschränkt glücklich.

Zuletzt in Reichenbuch war nicht der gewohnte FV zu sehen?

Thorsten Lehnert: Ja, der Sieg dank des traumhaften Freistoßtreffers von Max Czeczatka in den Torwinkel war insofern glücklich, als wir dort die Dynamik nicht auf den Platz gebracht und die Zweikämpfe nicht gewonnen haben. Am Ende hat wieder die spielerische Klasse eines einzelnen Spielers den Unterschied gemacht.

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War es auch heute schwierig, das spielerische und kämpferische Niveau zu halten?

Lehnert: Es war nicht einfach. Aktuell fehlen uns zwei, drei Spieler. Yannik-Luca Winter und Marvin Heinzl, die nach der Halbzeit eingewechselt wurden, haben wieder für neuen Schwung gesorgt. Aber wir müssen es in Neckarelz hinbekommen. Auch den anderen Vereinen geht es in solchen Englischen Wochen nicht besser.

Wie sahen Sie die Gelb-rote Karte für Kevin Schmidt?

Lehnert: Kevin Schmidt will den Vorteil nutzen und schnell einwerfen. Der Gegenspieler reißt ihn zu Boden, weil er den Einwurf für sich reklamiert. Dann bekommen beide Spieler die gelbe Karte. Für mich nicht nachvollziehbar.

Jetzt fehlt Kevin in Neckarelz?

Lehnert: Ja, nach Mario Fading ist mir jetzt der zweite Innenverteidiger abhandengekommen. Für Neckarelz müssen wir uns neu orientieren und umstellen. ferö/Bild: Martin Herrmann