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Partie im Fokus - SC Wiesenbach geht fahrlässig mit seinen Chancen um – und der SV Harthausen kommt so noch spät zum Ausgleich

Den Sack nicht zugemacht

Von 
Helmut Wörrlein
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Dem Kapitän des SV Harthausen, Johannes Heidinger (links im Bild), war es vorbehalten, in der 88. Minute das 1:1 zu erzielten. © Robert Stolz

SV Harthausen – SC Wiesenb. 1:1

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Harthausen: Albert, Waterstrat, F.Deeg, Uhl, J. Heidinger, M.Deeg, Hofmann, Hemmerich, Mühleck (57. Ernst), Ruck, Ph. Heidinger.

Wiesenbach: Kollmar,Stradinger, Reichert, Straub, S. Hirschmann, J. Hirschmann, Deeg (87.Streidenberger), Model (54.Werner), Weber (68.Apetrei), Brenner, Keidel (90+3. Mandl).

Tore: 0:1 (26.) Jannik Keidel; 1:1 (88.) Johannes Heidinger – Gelb-rote Karte: Simon Hirschmann (SC Wiesenbach/66.). – Zuschauer: 100. – Schiedsrichter: Carsten Reinhardt (Tauberbischofsheim).

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„Mit der gelb-roten Karte haben wir den Gegner stark gemacht. Dann hat es sich gerächt, dass wir unsere Chancen nicht gemacht haben. Es war klar, dass es hier ein harter Kampf wird, aber Harthausen hätte sich nicht beschweren können wenn wir zur Halbzeit mit 3:0 geführt hätten,“ resümierte Gästecoach Marc Elbl nach dem Schlusspfiff eines von beiden Seiten intensiv geführten Spiels, in dem der SV Harthausen sich gegen seinen spielstärkeren Gast noch ein unterm Strich glückliches Remis erkämpfte.

Auch Elbls Kollege Harald Ott sah es so: „Der Gegner kam besser ins Spiel, spielte zielstrebig nach vorne und war torgefährlich. Wir spielten vor allem in der ersten Hälfte zu passiv und umständlich und hatten Glück, dass Wiesenbach das zweite Tor nicht gelungen ist, sonst wären wir heute wohl nicht mehr zurückgekommen. Erst nach der gelb-roten Karte kamen wir besser ins Spiel. Wir wollten unbedingt gewinnen, müssen aber mit dem 1:1 letztlich recht zufrieden sein.“

Nicht nur vor dem Führungstor zeigte Tabellenführer SC Wiesenbach flüssige Kombinationen und zweimal hatten die Gäste richtig Pech, dass ihnen ein erfolgreicher Abschluss versagt blieb: Ein Heber von Torjäger Patrick Brenner verfehlte kurz nach dem Anpfiff den gegnerischen Kasten nur um Haaresbreite, nach etwa einer halben Stunde verhinderte der Pfosten bei einem Flachschuss des wieselflinken Christian Weber den Ausbau der Führung. Dann war es Torwart Alexander Albert, der seinen SV Harthausen mit drei Paraden in den ersten zehn Minuten des zweiten Durchgangs im Spiel hielt. Gästekeeper Janik Kollmar wurde dagegen in der ersten Stunde des Spiels nur ein einziges Mal, von Felix Hofmann in der 4. Minute, ernsthaft geprüft.

Die Fahrlässigkeit des SC Wiesenbach im Umgang mit perfekt herausgespielten Torchancen weckte bei den Gastgebern Hoffnung zumal sich der Gegner Mitte der zweiten Halbzeit mit der gelb-roten Karte selbst schwächte. Die Hausherren machten nun Druck auf das gegnerische Tor, brachten die Abwehr des SC Wiesenbach einige Male ins Wanken. Vor allem Joachim Ruck sorgte mit seinen schnellen Antritten nun für Unruhe in der Hintermannschaft der Gäste und hatte Pech, dass ihm in der 71. Minute ein Foulelfmeter versagt blieb.

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Mehrere Distanzschüsse hatten ihr Ziel mehr oder weniger deutlich verfehlt und auch Ecken und Freistöße waren wirkungslos geblieben, als das Aufbäumen der Platzherren kurz vor dem Abpfiff doch noch mit dem Ausgleichstreffer belohnt wurde: Einen scharf und mit viel Effet getretenen Eckball von Joachim Ruck wuchtete Johannes Heidinger per Kopf zum letztlich für des SV Harthausen schmeichelhaften 1:1 ins Netz.

Gästetrainer Marc Elbl nahm das späte Gegentor am Ende gelassen: „Ich bin mit dem Rundenverlauf bisher sehr zufrieden“, meinte er. „Der Klassenerhalt ist und bleibt unser Ziel.“ Wenn sein Team weiter so ansehnlichen Fußball spielt, muss ihm wirklich auch nicht bange sein. Und schließlich stehen nach drei Spielen bereits sieben Punkte auf dem Konto . . ..

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