Fußball - 2:3-Niederlage nach Verlängerung für TSG-Frauen Bitteres Pokal-Aus

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pik
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Bayer 04 Leverkusen – TSG 1899 Hoffenheim 3:2 n.V.

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Tore: 0:1 (42.) Maximiliane Rall, 1:1 (66.) Milena Nikolic, 2:1 (92.) Ivana Rudelic, 3:1 (112.) Ivana Rudelic, 3:2 (120.+3) Tabea Waßmuth.

Für die TSG-Frauen sind die Träume vom DFB-Pokal-Finale in Leverkusen geplatzt. Die Hoffenheimerinnen unterlagen im Viertelfinale bei Bayer 04 Leverkusen mit 2:3 (1:0, 1:1) nach Verlängerung.

Die Partie begann zerfahren. Es fehlte auf beiden Seite der Spielfluss. Torszenen waren zunächst absolute Mangelware. Kurz vor der Halbzeit ging Hoffenheim dann etwas überraschend doch noch in Führung. Nach Querpass von Waßmuth traf Rall zum 1:0.

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Nach der Pause tat sich die TSG weiterhin schwer. In der Offensive fehlte der entscheidende Pass. Gegen einen in den Zweikämpfen sehr giftigen Gegner bissen sich die Hoffenheimerinnen die Zähne aus. In der 66. Minute passierte es dann: Einen Konter nutzte Leverkusen zum Ausgleich.

In der Folge kam die TSG sogar etwas besser ins Spiel, doch erst in der Schlussphase wurden die Angriffe der Hoffenheimerinnen wirklich zwingender. In der Verlängerung erwischten die Werkself-Frauen die TSG eiskalt, denn sie nutzten einen Konter zur Führung. Hoffenheim versuchte danach alles, doch auch der nächste Treffer ging auf das Konto der Leverkusenerinnen. Der Anschlusstreffer von Tabea Waßmuth kam letztendlich zu spät.

Nachlassende Konzentration

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Hoffenheims Trainer Jürgen Ehrmann nach dem Pokal-Aus: „Natürlich sind wir sehr enttäuscht, denn die Niederlage im Viertelfinale war sehr unglücklich. Wir haben kein schlechtes Spiel gemacht, aber wir hatten auch einen cleveren und effizienten Gegner. Gerade in der ersten Halbzeit hatten wir die Partie voll im Griff, aber nach dem intensiven Spiel in München und bei den ungewohnt hohen Temperaturen hat die Konzentration am Ende doch nachgelassen. Das Aus ist schon sehr bitter.

Gelegenheit zur Revanche

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Beide Teams treffen schon am Freitagabend (19.15 Uhr, live auf Eurosport) erneut aufeinander: Und zwar am 18. Spieltag. Dieses Mal findet die Partie allerdings in Hoffenheim statt. Das Vorrundenspiel hatte das Team von Jürgen Ehrmann und Gabor Gallai mit 3:1 für sich entschieden.

Trainer Jürgen Ehrmann: „Wir gehen davon aus, dass Leverkusen am Freitag taktisch ähnlich agieren wird wie im Pokal, schließlich waren sie damit ja erfolgreich. Die Werkself-Frauen werden uns den Ball überlassen und uns in Räume locken, um dort den Ball zu gewinnen. Dann wird es schnell nach vorne gehen. Wir müssen auf jeden Fall effizienter sein und unsere Chancen besser nutzen. Auch unsere Standards müssen wir besser ausspielen, um gefährlicher zu werden.“

Der Trainer ging auch auf die aktuelle sportliche Situation ein: „Das Pensum in den vergangenen Tagen war hoch, deshalb freuen wir uns, nun zumindest im heimischen Stadion spielen zu können. Unser Ziel ist es, die Saison so gut wie möglich zu Ende zu bringen. Erstmal wollen wir die 40-Punkte-Marke knacken, dann schauen wir, was noch geht. Unter dem Strich wollen wir jedes Spiel gewinnen.“ pik