Frauenfußball, Bundesliga - Hoffenheim war beim 0:4 ohne Chance Bis zur Halbzeit alles klar

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TSG 1899 Hoffenheim - VfL Wolfsburg 0:4 (0:4)

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Hoffenheim: Abt, Demann, T. Dongus, Howard, Kiel, Betz, Fühner, Evels, Moser, Zeller (57. Chojnowski), Billa (73. Hartig).

Tore: 0:1 Jakabfi (2.), 0:2 Simic (15.), 0:3 Goeßling (17., Foulelfmeter), 0:4 Goeßling (35.). - Zuschauer: 1080.

Keine Chance hatte die TSG gegen den DFB-Pokalsieger und Champions-League-Teilnehmer VfL Wolfsburg. Mit 4:0 (4:0) ging der Sieg ganz klar an den Favoriten, der eine brillante erste Halbzeit zeigte. Bei der TSG lief im ersten Durchgang rein gar nichts zusammen. In der zweiten Hälfte blieb die Ehrmann-Elf gegen den Tabellenzweiten der Frauenfußball-Bundesliga wenigstens ohne weiteren Gegentreffer.

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Dennoch: Für die Hoffenheimerinnen war es das vierte sieglose Bundesliga-Spiel in Folge.

Die Niederlage bahnte sich früh an, denn schon nach zwei Minuten "klingelte" es im TSG-Kasten, als Jakabfi einen Sololauf mit dem 1:0 krönte. In der 15. Minute hieß es 0:2, nachdem Simic mit einem Distanzschuss erfolgreich war. Das 3:0 (17.) erzielte nur wenig später Lena Goeßling per Foulelfmeter. Die Nationalspielerin, überragende Akteurin auf dem Platz, erzielte beim 4:0 (35.) auch das schönste Tor des Tages.

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TSG-Trainer Jürgen Ehrmann redete nach dem Spiel Klartext: "Der Start in die Bundesliga ist vielen etwas in den Kopf gestiegen. Ein paar Prozent weniger im Training, ein paar Prozent weniger im Spiel, vielleicht auch noch etwas spielerisch lösen zu wollen gegen Wolfsburg, das ist in der ersten Halbzeit knallhart bestraft worden. Ich denke, dass jetzt wieder alle geerdet sind. Dass wir gegen Wolfsburg verlieren, finde ich nicht schlimm, aber für die erste Halbzeit müssen wir uns entschuldigen. Das war blutleer von uns. Zweikampf, Lauf- und Umschaltverhalten, davon war überhaupt nichts da. Es war eine katastrophale Leistung. Von der Einstellung war ich mit der zweiten Spielhälfte zufrieden. Das zeigt, dass die Moral okay ist. Wir haben jetzt 14 Tage Zeit, an den Defiziten zu arbeiten." tsg