Fußball - TSG-Frauen gewinnen im Pokal nach Verlängerung Beuschlein stellt die Weichen

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pik
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TSG 1899 Hoffenheim – FC Ingolstadt 4:2 n.V.

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Tore: 1:0 (26.) Judith Steinert, 2:0 (49.) Chantal Hagel, 2:1 (64.) Ramona Maier, 2:2 (86.) Lea Spittka, 3:2 (93.) Jana Beuschlein, 4:2 (102.)Tabea Waßmuth.

Aufgrund eines Heimrechttauschs trugen die beiden Teams den Kampf um den Einzug ins Achtelfinale des DFB-Pokals am Förderzentrum der TSG in St. Leon-Rot aus. Im Vergleich zum Ligaspiel gegen den SV Meppen zwei Wochen zuvor veränderte Chef-Trainer Gabor Gallai seine Anfangsformation auf vier Positionen. Unter anderem ersetzte im Angriff die gebürtige Wertheimerin Jana Beuschlein die angeschlagene Nicole Billa.

Die TSG gestaltete gegen den Zweitliga-Dritten von Beginn an das Spiel: Die Hoffenheimerinnen hatten deutlich mehr Ballbesitz, ließen die Kugel immer wieder gut durch die eigenen Reihen laufen. Vor dem Tor fehlte allerdings die Effizienz. Erst nach einer knappen halben Stunde erzielte Judith Steinert nach einer Flanke der aktiven Maximiliane Rall, die Fabienne Dongus und Nicole Billa als Spielführerin vertrat, per Kopf die verdiente Führung.

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Die zweite Halbzeit begann für die Hoffenheimerinnen optimal. Nach einer Hereingabe von Görlitz kam Tabea Waßmuth im Strafraum zu Fall und Chantal Hagel traf per Foulelfmeter zum beruhigenden 2:0. Im Anschluss erspielte sich die TSG Chancen im Minutentakt, doch die Vorentscheidung wollte einfach nicht fallen. Aus dem Nichts erzielte Ramona Maier in der 64. Minute den Anschlusstreffer. Lea Spittka erzielte nach einem Eckball sogar den Ausgleich (86.). In der Verlängerung erwischte die Gallai-Elf wieder einen guten Start: Jana Beuschlein sorgte per Kopf für die erneute Führung (93.). Die TSG strahlte fortan mehr Ruhe aus. In der 102. Spielminute traf die auffällige Tabea Waßmuth zur Vorentscheidung. Der Sieg war letztlich verdient. pik