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Verbandsliga Württemberg - Spitzenspiel im Hollenbacher „Greuth“ – der Dritte Ehingen-Süd zu Gast beim Tabellenführer

Beide weisen Topwerte auf

Von 
Herbert Schmerbeck
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Nach oben in die Oberliga soll es gehen für Hannes Scherer und den FSV Hollenbach. Mit einem Heimsieg im Verbandsliga-Spitzenspiel gegen Ehingen-Süd käme man diesem Ziel einen Schritt näher. © Robert Scholz

Der FSV Hollenbach bittet zum Spitzenspiel: Am Samstag um 15.30 Uhr ist der SSV Ehingen-Süd zu Gast in der „Jako-Arena“. Der Tabellenführer empfängt den Verbandsliga-Dritten. „Das wird ein absolutes Topspiel“, sagt FSV-Trainer Martin Kleinschrodt. „Ich hoffe, dass es ein schönes Spiel für die Zuschauer wird. Wenn wir wieder so kompakt stehen und konzentriert arbeiten, wird schon etwas rumkommen.“

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Der Spitzenreiter hat durchaus Respekt vor den Gästen. Aber die Hollenbacher haben nach vier Siegen in Serie und zwei erfolgreichen Englischen Wochen auch ein gewisses Selbstvertrauen. Nur ein Gegentor ließen sie dabei zu – allerdings auch gegen Teams aus dem hinteren Tabellenbereich. „Wir werden es denen schwer machen“, kündigt Kleinschrodt an. „Die müssen gewinnen.“

Der größere Druck lastet sicherlich auf den Gästen. Sieben Punkte Rückstand haben sie. Bei noch sechs ausstehenden Spielen ist da verlieren verboten. Am Mittwochabend zog zudem der FC Holzhausen auf Rang zwei vorbei – durch den 5:0-Sieg beim TSV Crailsheim, für den es im Kampf um den Klassenerhalt damit immer schwerer wird.

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„Der ist gefährlich“

Ehingen stand bisher an neun Spieltagen auf dem ersten Tabellenplatz. Der FSV eroberte sich den Spitzenplatz an 25. Spieltag und steht dort bis jetzt – davor hatten die Hollenbacher auch schon an sieben Spieltagen den ersten Platz inne. Das Hinspiel gewann der SSV mit 4:3 – zwei Treffer erzielte Simon Dilger, mit 22 Toren Nummer vier der Torjägerliste. „Der ist sehr gefährlich“, sagt Kleinschrodt. „Aber auch sonst haben die Spieler in den Reihen, die teilweise Regionalliga-Erfahrung haben. Dazu kommen motivierte junge Spieler. Sie sind schon top aufgestellt. Wir sind gewarnt. Das ist eine starke Umschalt-Mannschaft, die auch spielen will und sehr präsent in den Zweikämpfen ist.“

Aber die Ehinger sind anfällig in der Defensive – schon 49 Gegentore ließen sie zu. Andererseits stellen sie mit 87 Treffern die beste Offensive der Liga, die die beste Defensive herausfordert. „Wir müssen in der Abwehr so gut wie zuletzt stehen“, sagt der Coach. „Es ist der Grundstein, dass wir so kompakt und aggressiv verteidigen wie zuletzt.“

Aber nach zwei Englischen Wochen hatte der Trainer ein paar müde Beine bei seinen Spielern ausgemacht. Deshalb versuchte er in dieser Saison die Balance zwischen Regeneration und normalem Training zu finden. Bitter, dass Julian Wild wieder auf seine Schulter fiel und voraussichtlich nicht mitwirken kann. Außerdem fehlen weiter Manuel Hofmann und Felix Limbach. Angeschlagen war Boris Nzuzi. „Da müssen wir sehen, ob es reicht, wir wollen auch nichts riskieren“, sagt Kleinschrodt. Dafür wird Topstürmer Hannes Scherer wieder mit dabei sein. Beim 6:0 gegen Friedrichhafen bekam er eine Verschnaufpause. „Das war aber mehr eine Vorsichtsmaßnahme“, sagt Kleinschrodt. „Das Spiel in Friedrichshafen war ordentlich. Da kann man nichts sagen, wenn man 6:0 gewinnt. Es war aber auch ein Gegner, der uns nicht vor die ganz großen Probleme gestellt hat.“

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Aber die Mannschaft scheint nun auch in einem gewissen Rhythmus zu sein. „Jetzt müssen wir das Spiel gegen den Tabellenzweiten auch so konzentriert angehen wie die anderen zuletzt“, sagt Kleinschrodt.

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