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Oberliga Baden-Württemberg

Auf was der Trainer achtet

Hollenbach steht in Freiburg erstmals diese Saison ein bisschen unter Zugzwang

Von 
Herbert Schmerbeck
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Nach zwei Niederlagen in Folge steht der Oberligist FSV Hollenbach nun erstmals in dieser Saison unter Zugzwang. Freilich verlor der Aufsteiger gegen zwei Spitzenteams: SG Sonnenhof Großaspach (2.) und Stuttgarter Kickers (1.). Doch in der Tabelle rutschten die Hohenloher mit elf Punkten auf Platz elf ab. Das ist nach neun Spielen zwar noch nicht bedrohlich, aber die Hollenbacher würden sich gerne wieder weiter von den Abstiegsrängen absetzen.

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Die nächste Chance dazu bietet sich am Samstag um 14.30 Uhr beim Freiburger FC. „Wir stehen gut in der Saison, spielen auch guten Fußball, aber wir brauchen jetzt wieder Punkte, genauso dringend wie Freiburg Punkte braucht. Die werden alles reinhauen, wir aber auch“, sagt Trainer Martin Kleinschrodt. Im Gegensatz zu den Hollenbachern läuft es bei den Freiburgern in dieser Saison noch gar nicht. Erst einen Punkt hat der FC auf dem Konto und steht damit am Tabellenende. Die Statistik bestätigen den Rang. Erst neun Treffer erzielte die Südbadener – der schlechteste Wert der Liga. Mehr als 27 Gegentore ließ ebenfalls noch kein anderes Team zu.

Das Tabellenbild täuscht

Ist der Höhenflug des FSV Hollenbach in der Oberliga Baden-Württemberg bereits beendet? Mit einem Sieg in Freiburg will der Aufsteiger sich und seine Fans vom Gegenteil überzeugen. © Robert Stolz

Doch Kleinschrodt lässt sich dadurch nicht täuschen. „Der Tabellenplatz spiegelt nicht wider, was Freiburg kann“, sagt Kleinschrodt. „Die sind sehr spielstark. Wir haben unserer Mannschaft aufgezeigt, wie gefährlich die sind, wie die zocken und den Ball laufen lassen. Es wird ein schweres Auswärtsspiel. Der Ausgang ist offen.“ Zumal sich der FSV auswärts in dieser Saison noch schwertut und nur am ersten Spieltag in Mutschelbach auf fremdem Platz punktete. Eine Warnung sollte auch die Partie in Offenburg sein. Dort verloren die Hollenbacher unnötig. „Wir müssen uns dagegenstemmen. Das ist jetzt ein richtungsweisendes Spiel“, sagt Kleinschrodt. „Ich will sehen, dass wir dort etwas holen wollen.“

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Der Coach schaut sich seine Spieler derzeit ganz genau an. „Ich werde auf Kleinigkeiten achten. Denn diese entscheiden Spiele“, sagt Kleinschrodt. „Für mich ist es immer ein Thema, wer eine Chance bekommt.“ Gerade in der Trainingswoche schaut er genau hin. Denn durch den für FSV-Verhältnisse großen Kader herrscht ein Konkurrenzkampf. Der eine oder andere kam bisher noch nicht so zum Zug wie gewünscht. „Ich will sehen, dass die, die eine Möglichkeit bekommen, die Chance auch beim Schopf packen“, sagt Kleinschrodt. „Wer Leistung bringt , spielt. Da ist jeder für sich selbst verantwortlich. Die richtige Selbsteinschätzung ist wichtig. Nun muss jeder Gas geben.“

Dass es trotzdem nicht immer reichen kann, hat sich gegen die Stuttgarter Kickers gezeigt. Der 5:1-Erfolg der Kickers war verdient, auch wenn er etwas zu hoch ausgefallen ist. Aber die Gäste waren zuletzt einfach besser und abgezockter. „Das war zum Schluss sicher auch etwas auf die zwei Englischen Wochen zurückzuführen“, sagte Kleinschrodt. „Aber das ist abgehakt. Wir haben unsere Schlüsse daraus gezogen, haben erarbeitet, was wir besser machen können.“ Nun hofft er, dass sein Team dies gleich am Samstag gegen Freiburg umsetzen kann.

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