Oberliga Baden-Württemberg - Neckarelz in Reutlingen Auch der Gegner steckt in der Krise

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Nach der ordentlichen Leistung gegen den SC Freiburg II (0:2) blickt man bei der Spvgg. Neckarelz wieder optimistischer auf die kommenden Aufgaben. Den Anfang macht am morgigen Samstag um 15 Uhr das Spiel beim SSV Reutlingen.

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"Natürlich wollen wir auch in Reutlingen wieder Leidenschaft und Kampf an den Tag legen", blickt Trainer Marc Ritschel auf die Partie im Stadion "An der Kreuzeiche". Dabei trifft die Spielvereinigung dort auf ebenfalls kriselnde Gastgeber, denn die Mannschaft von Trainer Jochen Class kassierte mit dem 1:2 in Ravensburg bereits die vierte Niederlage in Folge. Entsprechend betonte SSV-Vorsitzender Michael Schuster: "Wir müssen aufpassen. Denn jetzt wird es im Kampf gegen den Abstieg richtig eng."

Aktuell steht der SSV Reutlingen mit 28 Punkten auf dem 14. Tabellenplatz. Auch deshalb scheint aus Reutlinger Sicht ein Erfolg gegen den Tabellenletzten aus dem Neckar-Odenwald-Kreis Pflicht zu sein. Jedoch fuhr der SSV in der laufenden Saison erst vier Heimsiege und ein Unentschieden ein. Demgegenüber stehen schon sechs Niederlagen.

Das ist eine Bilanz, die zuletzt auch immer wieder die Gerüchte um eine mögliche Ablösung von Jochen Class befeuerte. Das bestreitet nun Michale Schuster gegenüber dem "Reutlinger General Anzeiger" vehement: "Unsere schlechten Ergebnisse dürfen nicht dem Trainer angelastet werden. Einige Spieler bewegen sich an ihrem Leistungslimit. Wir dürfen nicht alles schlecht reden." Ähnlich sieht das auch Angreifer Daniel Schachtschneider: "Die Mannschaft steht voll hinter dem Trainer. Er bereitet uns gut auf die Spiele vor, und im Training ziehen alle Akteure mit."

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Der 27-Jährige ist mit acht Toren gefährlichster Offensivspieler des SSV. Man darf also gespannt sein, ob Neckarelz die Reutlinger Krise weiter verschärfen kann. pati