Posthalle Würzburg Einmalige Veranstaltungsstätte – besondere Konzerterlebnisse

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Die Posthalle ist nicht nur für Konzerte, sondern auch für Messen, Ausstellungen, Poetry Slams und vieles mehr bekannt. © Posthalle GmbH

Heute kennt ganz Würzburg die Posthalle als große Veranstaltungshalle direkt neben dem Hauptbahnhof. Doch das war nicht immer so. Wo nun schon seit elf Jahren Konzerte, Partys, Poetry Slams, Flohmärkte, Ausstellungen, Messen, Theateraufführungen und viele Veranstaltungen mehr stattfinden, wurde bis 1997 Würzburgs Post sortiert. Daran erinnern jedoch allein die alten Postleitzahlen auf dem Hallenboden, auf dem heute eine moderne Bühne steht. Mittlerweile hat sich die Posthalle zu Unterfrankens größter Veranstaltungsstätte entwickelt. Dabei zeigen die weit über eine Million Besucher die herausragende Annahme der Spielstätte weit über die Stadtgrenzen Würzburgs hinaus. Denn egal, ob Rockkonzert oder Studentenparty, Firmenjubiläum oder Messeveranstaltung - die Posthalle mit ihren 4000 Quadratmetern ist in ihrem Charakter einzigartig für ganz Unterfranken. Für 2021 haben sich bereits namhafte Künstler angesagt:

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1977 gründete David Knopfler die legendäre Rockgruppe Dire Straits. Zusammen mit seinem Bruder Mark Knopfler feierte die Band große Erfolge auf der ganzen Welt und verkaufte mehr als 120 Millionen Tonträger. Seitdem stehen ihre Namen für Qualität in der Musik. 2018 wurde die Gruppe und auch David Knopfler in die Rock & Roll Hall Of Fame in Cleveland, Ohio, aufgenommen. Nach dem Ausstieg bei den Dire Straits startete David Knopfler eine Solokarriere. Jüngst veröffentlichte er zwei neue Studioalben: „Heartlands’’ (Juni 2019) und „Last Train Leaving’’ (Januar 2020). Ein Best Of-Album wird zum Tourstart folgen. Multi-Instrumentalist Harry Bogdanovs hat im Laufe seiner Karriere in unzähligen Projekten mit verschiedenen Künstlern zusammengearbeitet. Zu den bekanntesten zählen John Farnham, Elton John, The Shadows und Marius Müller-Westernhagen. Mit ihnen hat er eine Reihe von Hits aufgenommen und produziert. Anfang der 1980er Jahre begann die dauerhafte Zusammenarbeit zwischen Harry Bogdanovs und David Knopfler. Nach dem Konzert am 8. April in der Posthalle ist eine Autogrammstunde geplant.

Im April 2021 kommen Phil Campbell and the Bastard Sons mit ihrem neuen zweiten Album „We’re the Bastards“ auf Tour nach Deutschland. Die Band freut sich, am 19. April auf der Bühne der Würzburger Posthalle zu stehen.

Glam Rock der Extraklasse

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Sweet ist eine der wenigen berühmt berüchtigten „Glam Rock Bands“, die Chart Erfolge in den 1970ern, 80ern und 90ern gehabt haben. Sie haben über 30 Millionen Platten verkauft und sind immer noch eine „live“ Touring Band. Doch Sweet bietet viel mehr als nur Glam Rock, ihre Musik ist zeitlos und vielseitig. Vom reinen Pop bis Heavy Metal, von Liedern wie „Little Willy“ mit nur drei Akkorden bis hin zu komplexen Arrangements wie „Love Is Like Oxygen“.

1970 war ein wichtiges Jahr, Sweet mit Andy Scott, Steve Priest, Mick Tucker und Brian Connolly trafen auf die Songwriter Nicky Chinn und Mike Chapman und Plattenproduzent Phil Wainmann. Diese fünfjährige Partnerschaft brachte zwölf Top-Twenty-Hits hervor, darunter auch eine Nummer eins. Und auf den B-Seiten der Hits fand man Heavy-Rock-Kompositionen. Die Live-Auftritte waren sensationell, was nicht nur an der Musik lag. Mitglieder der Band wurden in Belgien wegen eines obszönen Bühnenauftrittes festgenommen. Das alles hat ihr Image nur gefördert. In Januar 1979 verlies Sänger Brian Connolly die Band. Das übrig gebliebene Trio machte weiter wie eine dreiteilige Sitzgarnitur, wie sie einmal beschrieben wurden, aber trotz einiger Hits in Europa und drei weiteren Alben war nach einer letzten Tour in Großbritannien im Jahre 1981 alles vorbei. Seit 1991 tourt Andy Scott in neuer Besetzung mit Andy Scott’s Sweet um die Welt. Am 9. November tritt die Band in der Posthalle auf.

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Ein Abend, zwei Bands

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Wenn The Rattles und The Lords zusammentreffen, werden die 1960er Jahre wieder zum Leben erweckt - authentisch wie nie zuvor. Sie beide gelten als die Urväter der deutschen Rockszene und sind dort bereits seit Jahrzehnten eine musikalische Bereicherung. Angefangen hat für The Rattles alles auf dem Hamburger Kiez. Dort trafen sie die jungen Beatles und waren sofort von deren handgemachter „Beatmusik“ begeistert. Inspiriert von ihren großen Idolen, fingen The Rattles begeistert an, eigene Songs zu komponieren und Konzerte zu spielen. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten - sie gewannen mehrere Auszeichnungen, tourten mit den damals noch jungen Rolling Stones, und ihnen wurde ein Spielfilm gewidmet. Als persönlicher Höhepunkt der Rattles folgte dann 1966 die Tournee mit ihren Vorbildern, den Beatles. Noch heute, zu ihrem 60-jährigen Jubiläum, klingen The Rattles für ihre Fans so frisch, energiegeladen und dynamisch wie nie zuvor.

Wer auf die 60 zugeht, neigt bisweilen zu nostalgischen Anwandlungen. Nicht so The Lords, in den 60er Jahren die Beatband Nummer eins in Deutschland. Die „dienstälteste Rockband der Welt“ lässt nicht nur die guten alten Zeiten aufleben, sondern verbreitet auch eine sehr individuelle musikalische Botschaft: Sie erinnert auch ganz bewusst an das Leben nach jahrzehntelanger Reminiszenz. Nach wie vor hat die authentische und musikalisch anspruchsvolle Rockband eine sehr große Fangemeinde, für die The Lords nun ihre erfolgreiche Karriere ein letztes Mal auf die Bühne bringen wollen. Am 1. Dezember beweisen die Rocker ihr Können auf der Bühne der Posthalle. red

Inhaber der FN-Card PREMIUM erhalten auf die vier hier vorgestellten Konzerte der Posthalle in Würzburg 20 Prozent Rabatt auf maximal zwei Tickets. Karten sind im Vorverkauf in den Kundenforen der Fränkischen Nachrichten erhältlich.