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Brettspiel mit Lokalkolorit

„Die Händler vom Taubertal“

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Brettspielspaß ist bei „Die Händler vom Taubertal“ garantiert. © Starfountain Design

Mit der Umsetzung einer außergewöhnlichen Idee hat die Stadt Lauda-Königshofen im Frühjahr einen beachtenswerten Erfolg erzielt. Das von Ravensburger produzierte Brettspiel „Die Händler vom Taubertal“ avancierte schnell zum gefragten Objekt und war innerhalb weniger Tage restlos ausverkauft. Sogar eine Bestellung aus Amerika lag vor. Auch die Fachpresse bescheinigte dem strategischen Handelsspiel gute Kritiken. Aufgrund der großen Nachfrage wurde Mitte November mit eifriger Unterstützung durch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft die zweite Auflage veröffentlicht. Darin bereisen die Spieler nun weitere Städte des Mittleren Taubertals und setzen alles daran, ein „Bombengeschäft“ zu machen. Neue Erweiterungen sorgen dabei für einen hohen Wiederspielreiz.

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„Das Taubertal ist in Aufruhr! Von Bronnbach bis Mergentheim treibt der Schwarze Ritter sein Unwesen. Die Händler aus dem Mittleren Taubertal verbünden sich entschlossen zu einem Gegenangriff. Gemeinsam wollen sie die Burg des Schwarzen Ritters dem Erdboden gleichmachen. Dazu sind jedoch einige Kanonenkugeln erforderlich - und diese sind kostspielig. Der Wettlauf ums Bombengeschäft beginnt!“ Diese geschichtliche Einführung bildet zunächst das inhaltliche Grundgerüst des Kennerspiels für zwei bis fünf Spieler ab zehn Jahren.

Worum geht es?

Zunächst gilt es, vor jeder Spielrunde die Nachfrage in den einzelnen Städten und Dörfern im Blick zu haben: Die Novizinnen des Lioba-Klosters in Tauberbischofsheim benötigen zum Beispiel Tuch zum Nähen neuer Habite, Lauda errichtet die Badstube und eine zünftige Bauernhochzeit in Grünsfeld kann ohne Wein und Gewürze nicht stattfinden. Die Spieler feilschen also auf dem Königshöfer Markt um die besten Waren und sichern sich die lukrativsten Angebote. Nach dem Aufbruch am Markt will der Tag, der aus vier Spielzügen besteht, gut genutzt sein. Die Händler können nun entweder ihre Waren gewinnbringend an den Mann bringen oder eine Sonderaktion durchführen - und davon gibt es jede Menge: An der Bronnbacher Klosterpforte hat der bischöfliche Kurier mal mehr, mal weniger großzügige Gaben hinterlegt. In der Wagnerei (Königheim) kann man die Tragkraft des Ochsenkarrens aufrüsten. Das Lagerhaus (Tauberbischofsheim) dient zum Tauschen von Waren. Der Taschenspieler (Boxberg) lädt zum Glücksspiel ein, während man nur auf dem Schwarzmarkt (Grünsfeld) die kostbaren Gewürze erhält. Im Residenzschloss (Mergentheim) kann man bestimmte Waren gegen wertvolle Privilegien eintauschen.

Um Waren auch außerhalb des Königshöfer Marktes nachzukaufen, gibt es weiterhin die Schmiede (Wittighausen), das Salzlager (Werbach), die Kelterei (Lauda) und die Weberei (Großrinderfeld). Zu guter Letzt kann man beim Büchsenmeister in Cullesheym (heute besser bekannt als Külsheim) das eingenommene Geld in Kanonenkugeln eintauschen und damit dem Spielsieg ein Stückchen näherkommen.

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„Die Händler vom Taubertal ist bestens geeignet für Einsteiger und Kenner zugleich. Das leicht zugängliche Strategiespiel entführt zwei bis fünf Spieler ab zehn Jahren in die spannende Welt des 16. Jahrhunderts. In einer Partie, die etwa auf zwei Stunden angelegt ist, fliehen die Händler vor dem berüchtigten Raubritter. Sie müssen Hochwasser ebenso in ihre Spielstrategie miteinbeziehen wie die knappe Warenverfügbarkeit. Nur wer vorausschauend agiert und clever kalkuliert, macht am Ende ein ‚Bombengeschäft’“, fassen die Spielautoren Christoph Kraus, Martin Bethäuser und Fabian Schwab die Spielidee zusammen. Zwei brandneue Erweiterungen, die neue Markttafel sowie der neu gestaltete Spielplan sorgen für noch mehr Abwechslung und einen langanhaltenden Spielreiz. red

Das Spiel inklusive der streng limitierten dritten Erweiterung „Fränkischer Nachrichtenbote“ gibt es exklusiv für Besitzer der FN-Card PREMIUM bei Foto Besserer (Bahnhofstraße 26, Lauda) zum Preis von 29,90 Euro.

Weitere Verkaufsstellen sind auf www.lauda-koenigshofen.de/die-haendler-vom-taubertal aufgeführt.

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