Schwetzingen

Jazz-Frühschoppen Stephan Völker bringt tolle Sängerin mit

Juliana hat ihn – den Bossa Nova

Archivartikel

Nach einjähriger Pause ist er wieder da: Der Jazz-Frühschoppen der Sparkasse Heidelberg und der Schwetzinger Zeitung. Und der wird diesmal rhythmisch, feurig, aber auch melancholisch – also so richtig südamerikanisch. Stephan Völker kommt mit seiner Combo und er bringt auf die Kleinen Planken zum Einstieg am verkaufsoffenen Sonntag, 16. September, von 11 bis 14 Uhr, eine tolle Sängerin mit: die Brasilianerin Juliana da Silva.

„Tribute to Carlos Antonio Jobim“ heißt das Motto beim Bossa-Nova-Konzert mit dem bekannten Saxofonisten Völker, der nicht nur seine wunderbaren Musikerkollegen Bernhard Sperfechter, Wolfgang Stamm und Harold Nardelli mit nach Schwetzingen bringt, sondern eben auch diese grandiose Sängerin.

Antonio Carlos Jobim zählt zu den größten brasilianischen Sängern, Pianisten, Gitarristen und Komponisten. Das weltbekannte „Desafinado“ oder „Agua de beber“, bei dem die brasilianische Sängerin für den authentischen Zungenschlag sorgt, werden die Copacabana nach Schwetzingen holen.

Einzelkönner an den Instrumenten

Für die lateinamerikanischen Rhythmen sorgen neben Stephan Völker der Speyerer Musikschulleiter Bernhard Sperfechter an der Gitarre, Axel Pape an den Drums und Harold Nardelli, der mit seinem Kontrabass verwachsen scheint. Ob bei „Corcovado“, „Brigas nunca mais“ oder „Dindi“ - die großartigen stimmlichen Facetten von Juliana da Silva überzeugen die Konzertbesucher, zuletzt ernteten sie zusammen in Dillingen großen Applaus.

Stephan Völker ist Kulturpreisträger der Stadt Rüsselsheim. Er studierte in Frankfurt und Berlin Jazz und Popularmusik. Völker war Mitglied im Landesjugendjazzorchester Hessen, gewann den Preis „Jugend musiziert“, spielte mit Größen wie Albert Mangelsdorff, Ute Lemper oder Bill Ramsey und ist aktuell in zahlreichen Produktionen an den Staatstheatern Wiesbaden, Darmstadt und am Pfalztheater Kaiserslautern zu hören. Völker ist als Dozent für Jazz-Workshops im ganzen Bundesgebiet an der Frankfurter Musikwerkstatt gern gesehener Gast. Seine aktuelle Solo-CD heißt „Bruders Reise“.

Juliana da Silva, als Tochter einer italienischen Emigrantin und eines Afro-Brasilianers in São Paulo geboren, ist bekannt für ihre charismatische Performance. Musik spielt seit der Kindheit die Hauptrolle in ihrem Leben – sie sang den ganzen Tag und hatte schon als Vierjährige ihr Idol gefunden: Elis Regina. Heute interpretiert sie die brasilianische Musik und Jazz mit ihrer leidenschaftlichen Stimme; sie fasziniert das Publikum mit ihrer Mischung von Ausdruck, Charme, Humor und Hingabe zur Musik.

2012 konnte der Jazz-Saxophonist und Kulturpreisträger Stephan Völker Juliana da Silva für das Projekt „ A Tribute to Antonio Carlos Jobim“ gewinnen. Jetzt kommen Sie damit nach Schwetzingen. Für Bewirtung ist bei freiem Eintritt natürlich wieder bestens gesorgt.

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