Plankstadt

Verein der Hausfrauen Kultur und beeindruckende Natur krönen Reise an den Timmendorfer Strand

Vom Hamburger Hafen in die „Elphi“

Archivartikel

Plankstadt.Einst kamen Kaiser und Könige zur Sommerfrische an die Ostsee, nun reiste der Verein der Hausfrauen an den Timmendorfer Strand und erlebte eine Woche voller Höhepunkte. Der idyllische Ort hat einfach alles: den längsten Strand in Schleswig-Holstein, Kultur, Lifestyle, eine Shoppingmeile, eine Kurpromenade mit Restaurants und Cafés. Hier kam es der Reisefamilie gelegen, einen Tag zur freien Verfügung zu haben, um die Gegend genießen zu können, schreibt der Verein in einer Pressemitteilung.

Am nächsten Tag ging’s in den Naturpark Holsteinische Schweiz, eine Kulturlandschaft zum Schwärmen. Vorbei an herrschaftlichen Gutshöfen, prächtigen Schlössern, verdeckt liegenden Dörfern, reetgedeckten Katen, Mühlen, durch Alleen und menschenleere Gegenden führte die Fahrt in die Rosenstadt Eutin. In der beschaulichen Altstadt der Residenzstadt Plön am Großen Plöner See gönnte sich die Reisefamilie eine erholsame Mittagspause. Danach führte die Fahrt zum „Gut Panker“, das sich seit dem 18. Jahrhundert im Familienbesitz der Landgrafen von Hessen befindet. Der Spaziergang am Abend am Timmendorfer Strand, bei leichter Brise und milder Temperatur, barfuß, das Meer die Füße umspülend, war ein wahrer Hochgenuss.

Maritimer Flair in Wismar

Ebenso war die Fahrt nach Mecklenburg-Vorpommern ein Genuss. Der Besuch galt zuerst dem zweitältesten Seebad in Mecklenburg, Boltenhagen. Dann ging es in die Hansestadt Wismar: Maritimen Flair im Hafen sowie den riesigen Marktplatz galt es zu genießen. Am Abend des letzten Tages am Timmendorfer Strand saß die Reisefamilie lange bei Spiel, Gesang und Unterhaltung zusammen. Gerhard Weisbrod, Theo Reinhard und Hans Glück erfreuten die Reisefamilie durch ihren Gesang, musikalisch begleitet von Heinrich „Atsch“ Winkler mit der Gitarre. Auch spontane Beiträge sorgten für viel Heiterkeit. Die zweite Vorsitzende Anita Weick dankte Thea Fritz für die Organisation der schönen Reise.

Am nächsten Tag führte die Weiterreise nach Hamburg mit Besuch eines Konzertes in der Elbphilharmonie – gerne auch „Elphi“ genannt. Jedoch war es auf der Fahrt dorthin ein Muss, die Hansestadt Lübeck zu besichtigen. Die Gruppe war beeindruckt von der markanten Stadtsilhouette mit den sieben goldenen Kirchtürmen und vor allem von dem Wahrzeichen der Stadt, dem Holstentor. Natürlich war auch ein Streicheln der Seele obligatorisch mit Marzipan-Verkostung im bekannten Café Niederegger.

Nun ging die Fahrt in die Weltstadt Hamburg und begann am nächsten Tag an den Landungsbrücken mit einer Hafenrundfahrt. Danach wurden die Eindrücke bei der Stadtrundfahrt mit dem Bus vertieft, mit einem Stopp an der Kirche St. Michael, dem Wahrzeichen Hamburgs, dem „Michel“.

Dann endlich war es soweit, der Konzertbesuch in der immer ausverkauften Elbphilharmonie stand an. Zunächst genoss die Gruppe den Ausblick über Hafen und City von der Plaza aus, der Aussichtsplattform im achten Stock in 37 Metern Höhe, danach kam der Kunstgenuss im spektakulären Gesamtkunstwerk der Elbphilharmonie an die Reihe. Das Konzert im großen Saal mit seiner hervorragenden Akustik verursachte schon bei den ersten Klängen Gänsehaut. „Napoli Trip“ mit Stefano Bollani und drei anderen italienischen Musikern, die den neapolitanischen Gassenhauer „O sole mio“ spritzig und eigenwillig interpretierten, boten einen unvergesslichen Kunstgenuss. tf

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