Lokalsport

Fußball-Verbandsliga SV 98 Schwetzingen will gegen Lauda den zweiten Saisonsieg holen

Mit neuen Offensivkräften

Archivartikel

Trotz der knappen 0:1-Niederlage des SV 98 Schwetzingen in der Fußball-Verbandsligabegegnung in Kirrlach, war ein klarer Aufwärtstrend auszumachen. Die bisher löchrige Abwehr – 1:6 gegen Sandhausen und 1:5 gegen Gartenstadt – scheint sich durch die Umstellung, die der Schwetzinger Trainer Gernot Jüllich vorgenommen hat, stabilisiert zu haben. Nelson Nsowah und Thomas Can auf der Außenbahn sowie Patrick Berecko und Matteo Dorn in der Innenverteidigung, strahlten in Kirrlach mehr Sicherheit aus. Auch fühlt sich SV-98-Kapitän Michael Kettenmann im Angriff wieder sichtbar wohler.

Jetzt heißt es am morgigen Samstag um 15.30 Uhr im Heimspiel gegen den Aufsteiger FV Lauda verlorenen Boden wieder gutzumachen. „Gegen Lauda müssen unbedingt Punkte her. Unsere Mannschaft hat in Kirrlach eine gute Leistung abgerufen, die gilt es im Heimspiel zu wiederholen“, baut Jüllich, der vor der Wechselfrist noch drei Offensivkräfte in den Kader holte, auf seine Mannschaft.

Vom ASV Durlach schloss sich der 20-jährige Edmand Osmanaj dem SV 98 an und vom SV Waldhof Mannheim kamen der 19-jährige Burak Cavdaro sowie Yunael Grmu Nugusse. Letzterer hatte bereits einen 20-minütigen Auftritt in Kirrlach und zeigte dabei gute Ansätze. „Wir hatten im Angriff noch Nachholbedarf. Ich glaube, die drei jungen Spieler können uns weiterhelfen“, baut der Coach auf den Zuwachs.

Der FV Lauda war schon zu Oberligazeiten beider Mannschaften ein unbequemer Gegner. Allerdings haben die Schwetzinger in den letzten drei Verbandsliga-Begegnungen zweimal mit 4:0 und einmal mit 4:1 die Mannschaft aus dem Taubertal besiegt. Das will man beim neuerlichen Aufeinandertreffer gerne wiederholen. Beide Teams stehen mit jeweils vier Punkten im Tabellenkeller.

Der SV 98 muss auf seinen Mittelfeldmann Alexander Dirks (urlaubsbedingt) verzichten. „Alexander fehlt uns natürlich, denn er ist ein wichtiger Mann in unserem Team, der nicht so leicht zu ersetzten ist. Dennoch werden wir eine schlagkräftige Mannschaft aufs Feld bringen, um den zweiten Sieg einzufahren“, geht der Schwetzinger Coach recht optimistisch, die machbare Hausaufgabe an. In puncto Aufstellung wollte sich der 64-jährige nicht in die Karten schauen lassen und verweist auf das Abschlusstraining. Doch ist stark davon auszugehen, dass es keine großen Veränderungen geben wird. Thomas Can könnte für Dirks ins Mittelfeld rutschen und Malek Örum, der in Kirrlach nicht zum Einsatz kam, die rechte Außenverteidigerposition besetzten.

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