Lokalsport

Fußball-Verbandsliga SV 98 Schwetzingen erwartet im ersten Spiel für Neu-Chefcoach Kevin Knödler den TSV Wieblingen

„In unserer Situation ist ein Sieg Pflicht“

Archivartikel

Beim Fußball-Verbandsligisten SV 98 Schwetzingen schaut man gespannt auf das Heimspiel am Sonntag um 14.30 Uhr gegen TSV Wieblingen und dem ersten Auftritt des neuen SV 98-Trainers Kevin Knödler entgegen. Die SV 98-Vereinsoberen zogen bekanntlich nach der 0:8-Schlappe in Mutschelbach und der anhaltenden Talfahrt der Mannschaft die Reißleine und trennten sich noch vor Ablauf der Vorrunde von Gernot Jüllich.

Jetzt soll es Kevin Knödler richten, der vom Torwarttrainer zum Chefcoach ernannt wurde und die Mannschaft am vergangenen Dienstag zum ersten Mal trainierte. Dem „Neuen“ steht mit dem Abstiegskracher gegen Wieblingen gleich eine heikle Heimaufgabe bevor. Die Gäste rangieren einen Platz vor dem SV 98 und haben ihre letzte Begegnung gegen das starke Team von Durlach-Aue erst in der Nachspielzeit verloren. Deshalb ist davon auszugehen, dass die Mannen um Trainer Norbert Muris mit der nötigen Wut im Bauch nach Schwetzingen anreisen werden, um verlorenen Boden gutzumachen. Auch der SV 98 ist in der Bringschuld und sollte vor eigenem Publikum die Schmach in Mutschelbach mit einer engagierten Leistung und einem daraus resultieren Sieg vergessen machen.

„Ich erwarte von meinen Spielern, dass sie von der ersten Minute an voll konzentriert in die Begegnung gehen. Das ist für uns ein Sechspunktespiel und ein Sieg in unserer Situation Pflicht“, so Knödler mit einer klaren Kampfansage.

Der Liganeuling Wieblingen ist mit einigen guten Spielern gespickt. Torwart Timo Mistele, Abwehrchef Mike Kappes und die Offensivabteilung mit Matteo Monetta sowie dem zweifachen Torschützen gegen Durlach-Aue Enis Ulusoy, bilden das Korsett des TSV.

Wiedersehen mit Fabian Wild

Fabian Wild, der in der letzten Saison noch das Trikot des SV 98 trug, wird gegen seinen ehemaligen Verein sicherlich besonders motiviert sein. Dem Schwetzinger Neutrainer plagen einige Aufstellungssorgen. So stellte sich die Schulterverletzung von Sergen Sertdemir schlimmer als vermutet heraus. Er fällt auf unbestimmte Zeit aus.

Auch Jonas Can und Nelson Nsowah müssen verletzungsbedingt passen und hinter dem Einsatz von Alexander Dirks steht ein Fragezeichen. Dennoch geht Knödler zuversichtlich seinen ersten Arbeitstag an der Seitenlinie an und hofft, dass seine Spieler alles heraushauen werden, um die benötigten drei Punkte einzufahren.

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