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Fußball-Verbandsliga Nach 1:5-Schlappe gegen Gartenstadt muss SV 98 Schwetzingen in Kirrlach ran

Die Null soll hinten lange stehen

Archivartikel

Gegen so ein Top-Team der Fußball-Verbandsliga wie den VfB Gartenstadt kann man verlieren. Doch die Art und Weise, wie die 1:5-Niederlage des SV 98 Schwetzingen zustande kam, missfiel dem SV-98-Coach Gernot Jüllich.

„Neben den vielen individuellen Fehlern, die Gartenstadt in die Karten spielten, hat mich auch maßlos geärgert, dass wir nach einem Rückstand zu schnell einknicken. Wir verlieren dann völlig die Grundordnung und die Vorgaben werden nicht mehr eingehalten. Wie schon in Sandhausen und auch jetzt gegen Gartenstadt bekommen wir dann unnötig eine Packung. Das geht so nicht, so kommen wir nicht weiter“, moniert Jüllich.

Morgen sind die Schwetzinger um 15.30 Uhr im Auswärtsspiel beim FC Olympia Kirrlach gefordert, verlorenen Boden wieder gut zu machen. Einfach wird die Aufgabe nicht werden, denn Kirrlach gilt als sehr heim- und kampfstark und hat im Auftaktspiel mit einem 2:1-Sieg gegen den VfR Mannheim aufhorchen lassen. Der Gastgeber hat sich mit Torwart Mario Miltner vom Regionalligisten VfR Wormatia Worms, Alexander Zimmermann, vom Oberligisten SV Spielberg sowie den drei Verbandsligaspielern Nick Johann, Kevin Esswein und Miguel Angel Saez Mota vom Verbandsligaabsteiger ASV Durlach gut verstärkt.

Die Miene des SV-98-Trainers hellte sich auf, als er von seinem Spieler Alexander Dirks die Nachricht bekam, dass sich die Oberschenkelverletzung aus dem Weinheim-Spiel nicht als Muskelfaserriss herausstellte. Ob Dirks allerdings gegen Kirrlach wieder voll einsatzfähig ist, wird das Abschlusstraining zeigen. Gut möglich, dass Jüllich einige Umstellungen im Team vornehmen wird. So könnte Matteo Dorn von Beginn an seine Erfahrung in die zuletzt löchrige SV-98-Abwehr einbringen.

Konkret wurde Jüllich allerdings nicht und will auch hier den letzten Trainingseindruck als Gradmesser heranziehen. „Wir müssen versuchen so lange wie möglich die Null zu halten. Auch ein Rückstand darf uns nicht gleich aus der Bahn werfen.

Hoffnung auf drei Angeschlagene

In Kirrlach ist kein Schönheitspreis zu gewinnen, es müssen Punkte her“, spricht Jüllich Klartext und hofft, dass Eigengewächs Teyrese Dia – den eine Magendarmgrippe außer Gefecht setzte – sowie die beiden Can-Brüder Thomas und Jonas, die angeschlagen sind und nicht voll mittrainieren konnten, morgen in Kirrlach mit von der Partie sind.

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