Leserbrief

Aufbruch 2016 Demokraten müssen diesen Leuten widersprechen

Gruppe lebt in Vergangenheit

Aufbruch 2016 – jetzt ist es aber mal genug! Es ist ja offensichtlich, dass diese Gruppierung nur ein Thema kennt und mit dem Bereich Asyl und Migranten nur rechte Meinungen schürt und bedient, ohne zu einem noch so minimalen Lösungsansatz zu kommen.

Wenn dieser extrem dumme, nein nicht dumm, weil ausformuliert und vorsätzlich und konspirativ, aber gefährliche und falsche Artikel unwidersprochen bleibt, dann glaubt noch jemand, dass solche perverse Darstellungen richtig wären.

Wir haben als eines unsere wichtigen Rechtsgüter die Meinungsfreiheit und Pressefreiheit. Diese gilt es zu verteidigen – und zwar auch gegen diese offensichtlich sich klar outende rechte radikale Gruppe.

Wie kann man behaupten, dass es kollektive Presse-Gleichschaltung und Manipulation der Öffentlichkeit in der geschilderten Form gibt? Jeden Tag kann man viele Nachrichten aus dem Inland und Ausland aus vielen Quellen lesen und recherchieren. Denken und urteilen muss dann jede Person nach eigenem Gusto.

Ansonsten sind solche Darstellungen auch eine Beleidigung der vielen freiwilligen und ehrenamtlichen Helfer und der Bemühungen aller Beteiligten, die Lösungen suchen und nicht Probleme nur thematisieren.

Da der Aufbruch 2016 schon im Jahr 2016 nur in der Vergangenheit lebte und so denkt, ist das heute in 2019 noch viel mehr zu sehen und zu lesen. Ein Ereignis aus 2015 nur aus der rückblickenden Sicht zu kommentieren, das ist wirklich „ewig gestrig“, aber gleichzeitig auch grob falsch und nur destruktiv.

Oder: Wer glaubt, dass Aufbruch 2016 unsere Demokratie verteidigt, glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten!

Presse-Mitteilungen dieser Qualität und Gesinnung müssten wirklich alle Demokraten widersprechen und ablehnen.

Knut Doll, Schwetzingen

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