Kommentar

Nun ist sie doch noch zugestellt

Jürgen Gruler freut sich über eine vermisste Wahlbenachrichtigung

 

Das kommt Johann Gund dann doch etwas spanisch vor. Er hatte sich an unsere Redaktion gewandt, um nachzufragen, warum sie in ihrem Wahlbezirk noch keine Wahlbenachrichtigungen bekommen hätten. Und er hat sich darüber geärgert, dass er durch die Auskunft der städtischen Pressestelle abgekanzelt worden sei und quasi wie ein Depp dagestanden habe.

Wir könnten davon ausgehen, dass er sich natürlich vorher auch bei Nachbarn erkundigt habe, bevor er so eine Anfrage stelle, schimpft er. Schließlich habe er seit 50 Jahren an der gleichen Adresse die Wahlbenachrichtigungen immer pünktlich bekommen - da könne man davon ausgehen, dass er noch immer im Wählerverzeichnis aufgeführt sei. Johann Gund und seine Frau konnten inzwischen dank des Nachhakens der Zeitung und der Hilfe des städtischen Wahlleiters Matthias Jäkel die Stimmen bereits per Briefwahl abgeben. Aber, welch Wunder, was liegt nun am Montag in ihrem Briefkasten - die Wahlbenachrichtigung, die er eigentlich schon vor Wochen bekommen sollte. Da fragt er sich zurecht: Wo hat die schlussendlich wohl auf die Zustellung gewartet?

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