Hockenheim

Tag des offenen Denkmals Verein für Heimatgeschichte öffnet Wasserturm / Wahrzeichen ist heute beliebte Location für Musik und Kunst

Aufstieg über 171 Stufen wird mit tollem Ausblick belohnt

Der Verein für Heimatgeschichte beteiligt sich regelmäßig am Tag des offenen Denkmals und öffnet dazu den Wasserturm, Hockenheims Wahrzeichen.

Mehr als 200 Besucher nahmen das Angebot wahr, den „Riesenspargel“ zu besichtigen, vor allem aber zu besteigen. Wer die 171 Treppenstufen hinter sich hatte, dem bot sich bei schönstem Wetter ein toller Ausblick nicht nur auf die Rennstadt, sondern bis weit in die Umgebung.

Vorsitzender Werner Zimmer war mit dem Besuch am Sonntag zufrieden. Unter den Interessierten aus der ganzen Umgebung befanden sich wieder viele Familien. Zimmermann war allerdings überrascht, dass selbst Ur-Hockenheimer und Personen, die schon lange hier leben, zum ersten Mal den Wasserturm besichtigten.

Auch wenn der Blick vom 40,7 Meter hohen Wasserturm der Anziehungspunkt war, kamen auch Informationen nicht zur kurz. Erich Losert vom Heimatverein hatte im Foyer Fotos und Infos über Geschichte und Funktion des Bauwerks ausgelegt.

So erfuhren die Besucher, dass der Wasserturm 1909 erbaut und 1910 in Betrieb genommen wurde. Er erfüllte bis 1981 seine Funktion für die öffentliche Wasserversorgung.

Heute sind die Stadtwerke für den Unterhalt des Gebäudes zuständig. Dieses wurde zum 100. Jubiläum renoviert und frisch herausgeputzt. Der Wasserturm ist heute beliebter Ort für Konzerte und Ausstellungen. Er kann aber auch für Trauungen gebucht werden.

Doch nicht nur im Turm selbst wird gefeiert, auch auf der Außenanlage. So nutzt der Marketing-Verein (HMV) den Wasserturm als schöne Kulisse für sein Spargelfest „Weißer Samstag“. hs

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