Brühl

Hungermarsch Spenden werden auf die Projekte verteilt

Vielfalt der Nächstenliebe

Brühl.Den Verantwortlichen des Hungermarschs geht es ähnlich wie Schülern: Die großen Ferien sind auch für sie ein wichtiger Einschnitt. Sie ermöglichen ihnen, die zugesagten Spenden zusammenzutragen. „Die Strecken, die sie dabei zurücklegen, sind bei vielen länger als der Hungermarsch selbst“, fasst Helmut Mehrer zusammen und lacht.

Nun sei aber nichts erfreulicher, als anderen eine Freude zu machen. Das erlebten alljährlich alle Verantwortlichen in den fünf Gemeinden, die am Hungermarsch teilnehmen. Ihre Projektpartner, vor allem in Afrika, werden dank des Hungermarschs ihre Arbeit fortsetzen können. Sie werden Schulen bauen, Kinder unterrichten, junge Leute ausbilden, Traumatisierten helfen und Kranke pflegen. „Die ganze Vielfalt der Nächstenliebe“, fasst Mehrer die Ziele zusammen.

Wohin die Gelder fließen werden, die bei der Aktion Mitte Juni zusammengetragen wurden, erfahren alle Interessierten, die am Mittwoch, 26. September, um 19.30 Uhr ins Brühler Pfarrzentrum kommen. Dann wird Schatzmeisterin Waltraud Scherer den erwanderten Spendenbetrag und die entsprechende Verteilung auf die Projekte vorstellen. Zeitgleich beginnt die Vorbereitung für den 36. Hungermarsch im nächsten in Ketsch. sr

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