Brühl

Rathaus Die Gemeindeverwaltung startet mit vielen jungen Mitarbeitern ins neue Lehrjahr

„Tun einiges für Ausbildung“

Brühl.Zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres begrüßte Bürgermeister Dr. Ralf Göck im Rathaus sichtlich stolz die neuen Auszubildenden und Praktikanten aus unterschiedlichen Bereichen und wünschte allen einen guten Start ins Berufsleben. In Zeiten des Fachkräftemangels bescheinigte er den jungen Leuten gute Zukunftschancen, „wenn ihr gute Ergebnisse liefert“.

Im Rathaus blicken Ardonita Murtaj, Fenya Walther und Carmen Schuld ihrer Ausbildung entgegen. Während für Murtaj bereits das dritte Ausbildungsjahr beginnt und sie ihrer Abschlussprüfung entgegenfiebert, fällt für Walther und Schuld der Startschuss für ihre Ausbildung. Walther steht am Anfang ihrer dreijährigen Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten. Die Abiturientin Schuld hingegen hat sich für ein duales Studium mit der Fachrichtung Public Management entschieden. Sie absolviert ein sechsmonatiges Einführungspraktikum im Rathaus, bevor sich das Grundlagenstudium an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl anschließt.

Mehrheit für Kinderbetreuung

Die Mehrheit der Auszubildenden und Praktikanten ist im Bereich der Kinderbetreuung zu finden. Die praxisintegrierte Ausbildung zur Erzieherin, bei der es sich um eine theoretische sowie praktische Ausbildung handelt, absolvieren Julia Scherf und Fausta Cristina Catuara im „Haus der Kinder“. Während für Catuara das Abenteuer Ausbildung beginnt, weiß Scherf bereits, was im zweiten Ausbildungsjahr auf sie zukommt. Ebenfalls mit dem Ziel der staatlichen Anerkennung als Erzieher leisten Marie Schäfer, Mimoza Hoxha und Tim Heilmann ihr Anerkennungsjahr in den Betreuungseinrichtungen ab. Schäfer und Heilmann sind dafür dem Hort an der Jahnschule beziehungsweise dem Sonnenschein-Hort an der Schillerschule zugeordnet. Hoxha darf ihr Anerkennungsjahr im Sonnenschein-Kindergarten absolvieren.

Zudem bietet die Gemeinde jungen Menschen neben einer Ausbildung oder einem Praktikum auch die Möglichkeit, ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) abzuleisten. Die Teilnehmer Ann-Kathrin Göbel, Vanessa Wiesner, Sophie Göde, Vanessa Buhl, Josephine Dreilich, Franziska Bleß, Justin Macela, Meriem Ametovski und Sarah Jakob verteilen sich auf die kommunalen Betreuungseinrichtungen für Kinder und leisten jeweils unterstützende Tätigkeiten. Sie bekommen so die Chance, einen tieferen Einblick in die unterschiedlichen Einsatzfelder sozialer Berufe zu erlangen.

„Wir tun einiges für die Ausbildung“, dankte Göck auch einmal allen Mitarbeitern, die die jungen Menschen parallel zu ihrer Arbeit begleiten. Bestes Beispiel für den guten Standard sei die neue Ausbildungsleiterin im Rathaus, Anna-Lena Schneider, die dort selbst ausgebildet wurde und jetzt im Personalamt tätig ist. Auf Nachfrage erklärte sie, dass neben den Auszubildenden im Herbst 13 Frauen und Männer für die zahlreichen neuen Kindergarten- und Hortplätze eingestellt worden seien. zg

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