Brühl

Brühler Falken Pfandfinderlager stellt Siedler in den Fokus

Aussichtsturm selbst gebaut

Archivartikel

Brühl.Drei Tage lang eroberten die Mädchen und Jungen das Gelände der Pfadfinder in der Anton-Langlotz-Straße. Das Pfadfinderlager der Brühler Falken stand in diesem Jahr unter dem Motto Siedler. Dementsprechend wurde gebaut und gewerkelt und dabei kam natürlich auch die Pfadfinderstimmung nicht zu kurz, heißt es in einer Pressemitteilung der Pfadfinder.

Gleich am ersten Tag starteten die Teilnehmer mit dem Bau eines Aussichtsturms und buddelten vier Löcher für die Pfosten. Alle halfen beim Hochziehen der vorher zusammengebauten Seiten und erlebten, was es heißt, an einem Strang zu ziehen. In drei Gruppen bauten die Pfadfinder abwechselnd Stühle, einen großen Feuertisch und einen Turm.

Wer zum ersten Mal dabei war, lernte schnell den internationalen Pfadfindergruß und die wichtigsten Knoten kennen, die man bei den Pfadfindern benötigt. Alle durften ihre Messer mitbringen und bekamen die Messerregeln beigebracht: „Wer schnitzt, der sitzt und hält mindestens eine Armlänge Abstand zu allen anderen.“

Stand auf der Kerwe

Am zweiten Tag wurde der Feuertisch fertig und zum Abschluss wurden leckere Bananen mit Schokolade gegrillt. Ebenso saßen die Pfadfinder in der Jurte, um Lieder zu singen und spannende Siedlergeschichten zu hören. Am dritten Tag gab es zum Start ein Geländespiel und alle konnten beweisen, was sie in den Tagen gelernt hatten.

Bislang ist der Turm nicht abgeschlossen und jeden Tag konnte man neue Ideen hören, wie es weiter gehen könnte. Die Brühler Falken werden ihn tatsächlich weiter bauen: am 20. Oktober beim nächsten Pfadfindertag – und laden dazu ein. Dazu sind die Falken auch auf der Brühler Kerwe mit einem Stand vertreten sein, an dem es spannende Spiele und Stockbrot gibt. zg

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