Eilmeldung : EU-Kommission: Weitere 50 Millionen Biontech-Impfdosen bis Ende Juni

Leserbrief - Zu „Nicht mobil, nicht geimpft“ (FN 21. Januar) Zuschüsse für Fahrt zu Impfzentren nötig

Von 
Leserbrief-Schreiber: Manfred Roser
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Wie kommen Personen 80 plus zu den Impfzentren? Nach Aussage von Minister Lucha, beginnend mit einer Entschuldigung, ist sein Ministerium nicht in der Lage, eine Beförderung der Personengruppe 80 plus zu den Impfzentren zu organisieren. Er schlägt vor, dass die Beförderung selbst innerhalb der Familie, im Verwandtenkreis oder mit Nachbarschaftshilfe organisiert werden soll. Weiterhin besteht laut seiner Aussage so gegen Monat Mai dieses Jahres die Möglichkeit – wenn sich die Impfaktion beruhigt hat – sich bei den örtlichen Arztpraxen impfen zu lassen. Diese Verschiebung widerspricht der Impfprioritätenliste der Bundesregierung. Hier würde der Personenkreis 80 plus in der Liste von oben nach unten gesetzt werden.

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Mein Vorschlag: Gespräche führen mit den Taxiunternehmen über einen einheitlichen Beförderungstarif, mit den Krankenkassen über einen Zuschuss zur Beförderung und mit dem Finanzministerium, ebenfalls über einen Zuschuss zur Beförderung. Es müsste sich ein Beförderungspreis ergeben, der für diesen Personenkreis finanziell tragbar wäre.

PS: Unsere Politiker im „Ländlichen Raum“ des Main-Tauber-Kreises haben keine Lösungsvorschläge hinsichtlich der Beförderung von Personen 80 plus in ihrem Wahlkreis, wohl weil sie sich auf die bevorstehenden Wahlen konzentrieren müssen.