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Leserbrief - Zum Kommentar „Großer Frust“ (FN 25. Januar)

„Zu wenig bestellt oder nicht genug bezahlt?“

Von 
Leserbrief-Schreiber: Gerd Hofmann
Lesedauer: 

Der Frust des Kommentators Jörg Quoos vom „Mannheimer Morgen“ ist verständlich. Aber daran sind nicht die geschaffenen Impfzentren schuld, sondern diejenigen, die mit der Beschaffung des Impfstoffs zu tun hatten.

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Wurden schlechthin zu wenige Impfdosen geordert, oder weniger dafür bezahlt als andere Staaten dafür boten?

Eine vorübergehende leichte Verzögerung der Liefermengen von Biontec/Pfizer kann man aufgrund der Erweiterung der Produktionskapazität in Belgien noch verstehen. Aber wenn man jetzt bereits von dem Lieferanten Nummer drei Astrazeneca hört, dass dieser seine Lieferzusagen nicht einhalten kann, ist das unverständlich. Und was ist eigentlich mit Lieferant Nummer zwei, Moderna? Von dem liest man gar nichts mehr.

Deshalb wäre es für die Leser der FN interessant zu wissen, wie viele Impfdosen von den drei Herstellern geordert wurden und wann sie ausreichen, um die Stufe eins der Bürger (über 80-Jährige sowie Kranken- und Pflegeheime) zu impfen. Die derzeitigen 150 Impfungen im Impfzentrum Bad Mergentheim pro Tag sind lächerlich.

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Unwissenheit herrscht derzeit auch um den Bezug der FFP-2-Masken für über 60-Jährige.

Hat man im Dezember in der Apotheke noch drei kostenlose Masken erhalten, muss jetzt dort ein Bon vorgelegt werden, um weitere zu erhalten.

Nur, keiner weiß genau, ob dieses Schreiben mit den Bons von der gesetzlichen Krankenkasse oder vom Bund kommt. Auch der Zeitpunkt ist nirgends festgelegt, also: Frust allerorten.

Da kann Deutschland nur neidisch nach Israel schauen, wo bereits mehr als 40 Prozent aller Bürger geimpft sind. Hat man dort viel mehr für den Impfstoff bezahlt?

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