Abmahnungen drohen - Benennung bei Gesichtsmasken Vorsicht mit dem Namen

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Würzburg. Auf die richtige Bezeichnung kommt es an: Firmen, Selbstständige und sogar Privatpersonen, die zum zusätzlichen Schutz vor einer Infektion mit dem Coronavirus damit begonnen haben, Gesichtsmasken herzustellen, müssen mit einer kostenpflichtigen Abmahnung rechnen, wenn sie ihr Produkt zum Beispiel „Atemschutzmaske“ nennen. Davor warnt nicht nur die Industrie- und Handelskammer Würzburg-Schweinfurt (IHK) in einer Pressemitteilung.

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Auch der Würzburger Rechtsanwalt Chan-Jo Jun rechnet damit, dass in naher Zukunft Abmahnanwälte tätig werden, wenn der Mund- und Nasenschutz unter einer falschen Bezeichnung angeboten wird. Denn wer diese als Atem- oder Mundschutz anbietet, kann damit gegen das im Medizinproduktegesetz geregelte Irreführungsverbot verstoßen, so IHK-Hauptgeschäftsführer Ralf Jahn.