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Leserbrief - Zu „Rückt die Union nach rechts?“ (FN 18. Juni) „Von konservativen Werten verabschiedet“

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Es lägen „keine belastbaren Informationen darüber vor, dass solche Hetzjagden stattgefunden haben“ – mit dieser Aussage vom September 2018 wurde Hans-Georg Maaßen zum ungeliebten Stiefkind der CDU. Als damaliger Präsident des Verfassungsschutzes hatte er es gewagt, die Berichterstattung zu Angriffen gegen Ausländer anzuzweifeln. In der Verfilmung des Spiegel-Bestsellers „Die Getriebenen“ oder bei seinem Auftritt in der Talkshow von Markus Lanz sind die Motive von Hans-Georg Maaßen klar zu erkennen: Mit Weitblick und unter Berücksichtigung aller negativen Konsequenzen warnte er davor, dass die Entscheidungen im Rahmen der Flüchtlingskrise 2015 vielleicht nicht verantwortbar sind.

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Die dann folgende moralische Hetzjagd auf Maaßen ist ein Spiegelbild der gesamten CDU unter Merkel: Wer widerspricht oder unliebsame Positionen vertritt, muss abserviert werden. Von den einst konservativen Werten hat man sich verabschiedet.

Die Werte-Union habe „mit der CDU im Grunde nichts zu tun“ wird Wolfgang Schäuble zitiert. „Rückt die Union nach rechts?“ lautet die Überschrift des Artikels. Nach rechts müsste sie rücken, wenn sie sich der Tradition großer Unionspolitiker wie Adenauer, Kohl oder Strauß verpflichtet sähe. Doch ihr Linksruck unter Merkel konnte erst den Platz frei machen für die AfD, die vielen enttäuschten CDU-Wählern zur Alternative wurde. Hans-Georg Maaßen ist laut Bericht ein „Populist“, politisch korrekt dann vermutlich ein „Nazi“.

Die politischen Koordinaten in diesem Land haben sich bedenklich verschoben! Ich wünsche Herrn Maaßen viel Erfolg im Wahlkreis Südthüringen.

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