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Vollsperrung auf der A 7: Pferd legte Verkehr lahm

Von 
pol
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Hausen. Die A 7 musste gestern um die Mittagszeit in beide Richtungen für etwa 20 Minuten gesperrt werden, weil ein Pferd in seinem Anhänger so randalierte, dass der Anhänger drohte umzukippen. Am Ende ging dann alles gut aus. Gegen 13 Uhr fuhr die 33-jährige Pferdehalterin mit ihrem Pferd auf der A 7 in Richtung Kassel. Etwa auf Höhe der Gemeinde Hausen im Landkreis Würzburg bemerkte sie, dass ihr Pferd im Anhänger augenscheinlich gesundheitliche Probleme hatte. Daraufhin hielt sie das Gespann auf dem Seitenstreifen an und öffnete die Heckklappe des Anhängers. Das Pferd erschrak und sprang auf. Die Frau konnte die Hecklappe gerade noch schließen und ein Ausbüchsen des Pferdes auf die Autobahn dadurch verhindern. Das Tier ließ sich jedoch nicht mehr beruhigen und tobte derart im Anhänger, dass dieser drohte, auf die noch laufende Fahrbahn zu kippen. Die A 7 wurde deshalb in beide Richtungen gesperrt, um das Pferd gefahrenfrei aus dem Anhänger zu lassen. Als dies erledigt war, ließ es sich, als wäre nichts passiert, über die Autobahn bis zur Anschlussstelle Gramschatz führen, wo es dann auf dem Gelände der Autobahnmeisterei Erbshausen, unter Hinzuziehung eines Tierarztes versorgt wurde. Das Pferd wurde dabei nur leicht an einem Hinterbein verletzt. Der Anhänger jedoch erlitt bei der Aktion einen Totalschaden.   

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Nachdem es befreit war, ließ sich das Pferd ganz ruhig über die Autobahn führen. © Polizei

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