Drittligaderby - Für die Beamten gibt es in Würzburg einiges zu tun Polizisten stehen bei einer Hochzeit „Spalier“

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pol
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Würzburg. In der Flyeralarm-Arena fand am Samstag die Drittliga-Begegnung des FC Würzburger Kickers gegen den TSV 1860 München statt. Der polizeiliche Einsatz wurde von der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt mit eigenen Beamten und Unterstützungskräften der Bereitschaftspolizei sowie Operativen Ergänzungsdienste abgewickelt.

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Mit 10 000 Zuschauern war das Stadion ausverkauft. Aus München waren etwa 2600 Fans zur Unterstützung ihrer Mannschaft nach Würzburg angereist.

Zu einem ersten Polizeieinsatz kam es gegen 11 Uhr in der Sanderstraße. Dort hatten Anhänger des TSV 1860 aus einer Gruppe von rund 80 Personen heraus die Scheibe einer Gaststätte eingeschlagen, wurden aber kurze Zeit später in der Peterstraße vorläufig festgenommen. Durch Zeugenhinweise besteht der Tatverdacht des Landfriedensbruchs und der Sachbeschädigung.

Im Rahmen der Einsatzbewältigung kam es zu der nicht alltäglichen Situation, dass die Einsatzkräfte der Polizei einer Hochzeitsgesellschaft auf dem Weg in die Kirche St. Peter und Paul „Spalier“ standen. Denn die Abarbeitung des Vorfalls erfolgte direkt vor der Kirche, in der die Hochzeit stattfinden sollte und schließlich auch stattfand.

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Kurz vor Spielbeginn kam es in einer Straßenbahn auf Höhe der Domstraße zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einer größeren Personengruppe. Im Rahmen der Fahndung nach den flüchtigen Tätern nahm die Polizei vier Tatverdächtige fest. Diese verbrachten den Nachmittag schließlich nicht im Stadion, sondern bei der Polizei. Darüber hinaus kam es zu mehreren Beleidigungsdelikten. Das anschließende Fußballspiel und die Abreise der Fans verliefen aus polizeilicher Sicht ohne besondere Vorkommnisse oder Sicherheitsstörungen. pol